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Vier Varianten für Gymnasiums-Turnhallen

Am Dienstag im Tutzinger Gemeinderat - Wird die Kalle-Villa freigestellt?

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Drangebaut: Es gibt Überlegungen für eine Freistellung der historischen Kalle-Villa © L.G.

Noch vor den Sommerferien wird sich der Tutzinger Gemeinderat mit der Sanierung der Gymnasiums-Turnhallen befassen.

Während zur Übernahme der Gymnasiums-Trägerschaft durch den Landkreis Starnberg die Details geklärt werden, steht das Thema Turnhallen am kommenden Dienstag, dem 2. Juli, im Gemeinderat auf der Tagesordnung (Sitzungssaal des Rathauses, Beginn 19 Uhr).

Für die Sanierung der Turnhallen liegen vier Varianten vor, wie das Landratsamt, die Gemeinde und der Elternbeirat Anfang Juni nach einem Treffen am „Runden Tisch“ mitgeteilt haben. Die Gemeindeverwaltung hat sich nach diesen Angaben bereits für eine dieser Varianten ausgesprochen.

Eine der Varianten soll die Trennung der Turnhallen von der Kalle-Villa vorsehen

Die Schulleitung hatte in jüngerer Zeit Sympathien für eine Lösung mit Freistellung der historischen Kalle-Villa gezeigt. Derzeit sind die beiden Turnhallen an die 1927 im neuklassizistischen Stil erbaute Villa mit ihrem auffallenden, aber seit Jahren bröckelnden Balkon auf figürlichen Stützen angebaut.

Eine der Sanierungsvarianten soll die Trennung der Gebäude voneinander vorsehen. Der demnächst in den Ruhestand tretende Oberstudiendirektor Bruno Habersetzer und sein Nachfolger Andreas Thalmaier haben diese Möglichkeit bereits begrüßt. So würde die alte Villa wieder mehr zur Geltung kommen, sagte Habersetzer. Man würde sie dann nach seinen Worten auch von außen wieder komplett mit ihrer Außenfassade sehen.

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Sanierung dringend nötig: Die Turnhallen des Gymnnasiums

Sechs bis acht Monate fürs Baugenehmigungsverfahren erwartet

Auch wenn am Dienstag im Gemeinderat bereits der Weg für eine der Sanierungsvarianten geebnet werden soll, wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis die Arbeiten beginnen. Erst Ende nächsten Jahres erwarten dies die Teilnehmer des „Runden Tischs“ nach der Mitteilung. Zuvor müssten die Konzepte geprüft und den Kreisgremien zum Beschluss vorgelegt werden, außerdem sei mit sechs bis acht Monaten für das Baugenehmigungsverfahren zu rechnen. Die Gemeinde als derzeitiger Schulträger muss nach der Mitteilung zehn Prozent der Kosten tragen. Über eine Zwischenfinanzierung würden Landkreis und Gemeinde verhandeln.

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Quelle Titelbild: L.G.
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