Gemeinde
25.11.2023
Von vorOrt.news

Tutzinger „ISEK“ ist online

Eigene Webseite für das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept“ seit gestern erreichbar

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Auch ein Logo für "ISEK" in Tutzing gibt es schon © Gemeinde Tutzing

Für das Tutzinger „Integrierte Stadtentwicklungskonzept“, kurz „ISEK“, ist seit Freitag eine eigene Webseite online: https://isek.tutzing.de/

Das „ISEK“-Konzept gilt als Grundlage für finanzielle Zuschüsse aus der Städtebauförderung. Das Verfahren soll zudem wichtige Erkenntnisse zur Entwicklung von Tutzing in den nächsten 20 Jahren bringen. Dabei soll eine Mitwirkung der einheimischen Bevölkerung eine wichtige Rolle spielen. Auf der neuen Webseite soll die Tutzinger Bevölkerung laufend aktuelle Informationen über den Stand des Verfahrens erhalten und auch selbst online mitwirken können.

Eine erste „Bürgerbeteiligung“ hat im Oktober stattgefunden. Blick in Tutzings Zukunft Für das „ISEK“ ist ein so genanntes Sanierungsgebiet im Tutzinger Ortszentrum zwischen dem Bahnhof und dem Starnberger See definiert worden. Auch ein Bereich westlich der Bahngleise und südlich des Bahnhofs ist mit aufgenommen worden. Der Prozess soll aber, wie mehrmals betont wurde, die gesamte Gemeinde einschließlich ihrer Ortsteile betrachten.

Online-Beteiligung soll bald freigeschaltet werden

Auf der neuen Webseite werde man nicht nur allgemeine Informationen über das ISEK erhalten, sondern auch Inhalte von Terminen, die bereits stattgefunden haben, sowie Erkenntnisse, kündigt Bürgermeisterin Marlene Greinwald an. In naher Zukunft soll nach ihren Angaben eine Online-Beteiligung freigeschaltet werden. Anhand einer Karte sollen die Einheimischen neuralgische Punkte in der Gemeinde vorschlagen, Fragen beantworten und Meinungen abgeben können.

Im Verlauf einer „Vorbereitenden Untersuchung“ (VU) soll es etliche themenbezogene Arbeitskreise geben, Treffen mit Gemeindevertretungen der Ortsteile, mit einzelnen Bevölkerungsgruppen und „Akteuren“ wie zum Beispiel Gundeigentümern, Ausstellungen an einzelnen Orten, voraussichtlich im Frühjahr 2024 einen „Ortsspaziergang“ oder eine Radtour mit Bürgern zur gemeinsamen Betrachtung von vorab definierten Bereichen mit anschließendem Gespräch.

In den einzelnen Ortsteilen sollen Karten mit digitalen Kommunikationsmöglichkeiten per QR-Code aufgehängt werden. Alle Informationen sollen auch auf einer Karte beim Rathaus zusammengefasst werden. Dort gibt es bereits einen Briefkasten für Mitteilungen von Einheimischen. Weiter vorgesehen sind Gespräche mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen.

Die Ziele von ISEK soll am Ende der Gemeinderat beschließen. Dabei soll es eine „formale Ebene“ geben, mit einer Satzung und einer vierwöchigen Auslegung, wie bei einem Bebauungsplan, und schließlich einem Beschluss.

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