Wirtschaft
20.7.2020
Von gwt

Tag der Ausbildung

Angebot für alle weiterführenden Schulen - 1444 offene Lehrstellen im Landkreis StarnbergText: gwt Starnberg GmbH Gesellschaft für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Landkreis Starnberg mbH

Alles anders? Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Beschränkungen haben die Wirtschaft nach wie vor fest im Griff. Etliche Unternehmen, Vereine und Institutionen sind in kürzester Zeit in große Schwierigkeiten geraten, Schulunterricht findet nur teilweise statt, der Alltag ist geprägt von Abstandsregeln und Maskenpflicht. Dennoch heißt es nach vorne schauen: Auch im Ausbildungsjahr 2020 wird es wieder mehr Lehrstellen als Bewerberinnen und Bewerber geben.

Touren zu je vier Unternehmen

Laut der Agentur für Arbeit gibt es heuer im Landkreis Starnberg 1204 junge Leute, die einen Ausbildungsplatz suchen. Dem gegenüber stehen 1444 offene Lehrstellen. Das Thema Nachwuchssuche ist also nach wie vor ein wichtiges Thema im Landkreis. „Wir haben jede Menge motivierte Jugendliche, die mit ihrem Schulabschluss dieses oder nächstes Jahr in eine Berufsausbildung starten wollen“, ist Projektleiterin Anne Boldt überzeugt. „Mit unserem Tag der Ausbildung haben wir ein tolles Angebot, das wir auch in diesem Jahr den Schulen anbieten wollen. Es wäre schade, diese Möglichkeit verstreichen zu lassen.“

Selbstverständlich findet die Tour zu je vier Unternehmen unter Einhaltung der Hygiene-Bestimmungen statt. Es wird vermutlich kleinere Gruppen und mehr Laufrouten geben. Die Busse werden jeweils nur für eine einzelne Gruppe gebucht, sodass garantiert ist, dass nicht zu viele SchülerInnen aufeinandertreffen.
Von handwerklichen, kaufmännischen, gastronomischen und sozialen Ausbildungen bis zum dualen Studium ist alles dabei. Vor allem die Zahl der Unternehmen, die duale Studiengänge anbieten, hat in den letzten Jahren stark zugenommen.

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Das Angebot richtet sich also explizit an alle weiterführenden Schulen. Dabei brauchen die heimischen Betriebe und Firmen den Vergleich zu Großkonzernen in der Landeshauptstadt nicht zu scheuen: Die mittelständisch geprägte Wirtschaft in der Region StarnbergAmmersee bietet hervorragende Möglichkeiten für eine Berufsausbildung: vielseitig und oft auch international, aber immer mit familiärer Atmosphäre und individueller Förderung. Dazu spart man sich einen langen Arbeitsweg und steht nicht im Stau.

„Wohnortnahes Arbeiten hat viele Vorteile“, erklärt gwt-Geschäftsführer Christoph Winkelkötter. „Wer hier arbeitet, trägt einen erheblichen Teil zur Reduzierung der CO2-Belastung bei und entlastet die Infrastruktur der Stadt. Außerdem bleibt den Azubis viel mehr Freizeit, um an den See zu fahren und Freunde zu treffen - das ist doch wirklich ein schlagendes Argument.“

Bagger fahren, Versuche im Labor, Crash-Tests

"Wer gute Ideen hat, wie man die SchülerInnen aktiv miteinbindet und die Vorstellung des Betriebs spannend und abwechslungsreich gestaltet, bekommt ein enorm positives Feedback von den Jugendlichen“ erklärt Projektleiterin Anne Boldt. Cocktails mixen, Bagger fahren oder einen Zahnabdruck nehmen, ist genauso angesagt wie Versuche im Labor und Crash-Tests beobachten. Anmeldeschluss war am 15. Juli 2020. Teilnehmen können alle Unternehmen aus dem Landkreis Starnberg sowie aus den Würmtal- Gemeinden Gräfelfing und Planegg.

Ein Erfolgsprojekt wie der jährliche Tag der Ausbildung gibt Zuversicht und vermittelt ein Gemeinschaftsgefühl - beides kann man gerade in diesem Jahr sehr gut gebrauchen.

https://www.starnbergammersee.de/leben-arbeiten/ausbildung/

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