Verkehr
1.3.2019
Von vorOrt.news

Radschutzstreifen kollidiert mit Bussen

Die Gemeinde hat die Parkplatz-Pläne für die Hauptstraße im Internet veröffentlicht

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Wenn beim Gymnasium der Radschutzstreifen vorbeiführt, wird es für die Busse eng © L.G.

Der geplante Radschutzstreifen führt zu Problemen mit der Bushaltestelle beim Gymnasium. Nicht selten halten dort zwei Busse hintereinander an - und dann werden sie den Schutzstreifen blockieren, wie Bürgermeisterin Marlene Greinwald im Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss des Gemeinderats gesagt hat. Nach ihren Worten wird nun nach einer anderen Lösung gesucht. Das sei aber nicht leicht. Als denkbar gilt eine Bushaltestelle auf der anderen Seite der Hauptstraße, bei der Bahnhofstraße.

Die Gemeinde Tutzing hat unterdessen die Pläne für die geplanten künftigen Autoparkplätze an der Hauptstraße auf ihrer Homepage www.tutzing.de veröffentlicht. Im Ausschuss kam es nochmals zu Diskussionen über diese Stellflächen. Bernd Pfitzner (Grüne) sprach sich dafür aus, einige der vorgesehenen Autoparkplätze zu streichen und stattdessen Fahrrad-Abstellanlagen zu installieren. Dies sei auch für die Geschäfte von Vorteil, argumentierte er, weil die Schaufenster dann besser zu sehen seien, als wenn neben ihnen Autos parkten. Bürgermeisterin Greinwald verwies angesichts dieser neuerlichen Diskussionen über die Parkplätze auf die zu ihnen vom Gemeinderat bereits gefassten Beschlüsse und bat darum, diese Entscheidungen zu akzeptieren.

Eine vorbereitende Maßnahme für die Sanierung der Tutzinger Hauptstraße gab es in dieser Woche bereits: Wo bei der Einmündung der Lindemannstraße der Kreisverkehr entstehen soll, hat die Gemeinde Hecken entfernen lassen. Das bedeutet aber nicht, dass nun auch bald die Bagger anrücken werden. Die Hecken wurden nur wegen des von März bis Ende September geltenden Bestandsschutzes für sie beseitigt. Der Beginn der Sanierungsarbeiten selbst, eigentlich fürs Frühjahr 2019 angekündigt, verzögert sich. Mit dem Start rechnet Bürgermeisterin Marlene Greinwald im Juli oder August dieses Jahres, wie sie im Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss des Gemeinderats bestätigt hat. Bisher ist noch nicht klar, wer mit welchen Anteilen die erforderliche Erneuerung der Niederschlagswasserkanäle bezahlt - und so lange das nicht feststeht, können die Arbeiten nicht ausgeschrieben werden. Tutzinger Kanäle müssen erneuert werden

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