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Vielleicht mit Bernried oder Feldafing

CSU stellt interkommunale Zusammenarbeit von Tutzing bei Bauhof und Wertstoffhof zur Debatte

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"Nicht ideal untergebracht": Der Tutzinger Wertstoffhof © L.G.

Sowohl der Wertstoffhof als auch der Bauhof sind in Tutzing nicht ideal untergebracht. Diese Auffassung vertritt die CSU-Fraktion des Gemeinderats. Sie hat beantragt, Möglichkeiten einer interkommunalen Zusammenarbeit bei beiden Einrichtungen mit Nachbargemeinden auszuloten. Bürgermeisterin Marlene Greinwald (Freie Wähler) zeigte sich dafür aufgeschlossen. Sie ließ über den CSU-Antrag gar nicht abstimmen, sondern berichtete, dass sie bereits mit den beiden Bürgermeistern von Bernried und Feldafing in Kontakt sei diese Gespräche fortführen werde. Von Bedenken in der Tutzinger Gemeindeverwaltung sprach sie für den Fall, dass zu diesem Zweck die Gründung eines kommunalen Unternehmens erforderlich sein sollte.

Gebäude des Bauhofs könnte für Wohnungen dienen

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"Nicht optimal genutzt": Der Tutzinger Bauhof in Unterzeismering © L.G.

Dr. Thomas von Mitschke-Collande (CSU) verwies aber auf die Möglichkeit, dass man auch auf einem gemeinsamen Gelände beispielsweise zwei Bauhöfe einrichten könne, einen für jeweils eine Gemeinde. Diese Überlegung bezeichnete Greinwald angesichts des oft beklagten Flächenmangels als interessant. Falls die Flächen des Wertstoffhofs an der Oskar-Schüler-Straße und des Bauhofs in Unterzeismering frei werden sollten, würden neue Ideen für deren Nutzungen vermutlich nicht lange auf sich warten lassen. CSU-Fraktionssprecherin Stefanie von Winning hält es auch für denkbar, das Gebäude des Bauhofs in Unterzeismering dann beispielsweise für einigermaßen erschwingliche Wohnungen zu verwenden, an denen derzeit erheblicher Bedarf gesehen wird.

Der Antrag der CSU-Fraktion im Wortlaut

Die CSU Fraktion bittet über folgenden Antrag in der nächsten Sitzung zu beraten:

Frau Bürgermeisterin nimmt mit den beiden Nachbargemeinden Feldafing und Bernried Gespräche auf, um die Möglichkeit einer interkommunalen Zusammenarbeit bei den Themen Wertstoffhof und Bauhof auszuloten.

Begründung:

Sowohl der Wertstoffhof als auch der Bauhof sind nicht ideal untergebracht.
Beim Wertstoffhof, der auch zu klein ist, kommt es vor allem am Samstag regelmäßig zu Staus. Darüber hinaus ist dieser Platz in der Ortsmitte für die Müllentsorgung zu wertvoll.
Bei der Besichtigung des Bauhofs wurde seitens der Mitarbeiter über Platzmangel geklagt. Auch hier ist wertvolle Fläche nicht optimal genutzt. Beides sind Projekte, die mittelfristig neu gelöst werden müssten. Da der angespannte Haushalt aber wenig Spielraum lässt, könnte eine Zusammenarbeit der Gemeinden vielleicht zu einer günstigeren Lösung führen. In jedem Fall sollte die Bürgermeisterin entsprechende Gespräche führen, um keine Chancen zu verpassen.

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