Bei traumhaftem Wetter hat der Starnberger See heute regelrecht magnetische Anziehungskraft entfaltet. Die Promenaden und zu ihnen führenden Wege und Straßen waren in Tutzing voller Menschen. Viel dazu beigetragen hat die "Serenade am Dampfersteg", die der Tutzinger Förderverein für Tourismus organisiert hat. Sie erwies sich als wahres Highlight am Tutzinger Seeufer.
Wie gut geeignet die Fläche neben dem Dampfersteg für so eine Feier im attraktiven Ufer-Ambiente ist, hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt. Diesmal gab es eine musikalische Änderung. Die Band "Late" sorgte mit mitreißender Musik, vor allem mit Oldies aus den 1960er Jahren, aber auch mit Songs aus den späteren Jahrzehnten für viel gute Stimmung rundherum.
In bester Feierlaune genossen Einheimische und Auswärtige die bekannten nostalgischen Klänge, von "Hang on sloopy" über "Bad moon rising" bis zu "We will rock you" und "Summer of 69". Dass da zwischendurch die Hupe eines direkt daneben abfahrenden Schiffs nicht gerade musikalisch passend dazwischen tönte, schien kaum jemand zu stören. Schließlich war es ja eine Serenade am Dampfersteg, da gehört so etwas dazu.
Und den Besuchern auf dem Ufergelände wurde jede Menge an optischen Reizen geboten. Präsentierte sich zuerst das Schiff "Berg", als es anlegte und eine ganze Weile dort liegen blieb, so folgte bald darauf die "Starnberg", die einen großen Schwung Passagiere an Bord nahm. Von beiden Schiffen schauten viele Fahrgäste interessiert auf das Treiben am Ufer.
Im Übrigen zeigte sich die Bergkette von ihrer schönsten, klaren, fast plastisch erscheinenden Seite. Viele Segelboote waren zu sehen, Motorboote, Ruderboote, und manche von ihnen steuerten gern in Richtung Dampfersteg, weil von dort aus die Band "Late" mit ihren fetzigen Klängen lockte.
Paddler auf ihren SUP-Brettern glitten natürlich auch vorbei. Die Serenadenbesucher hatten also praktisch eine quicklebendig bespielte Szenerie vor sich - fast wie im Theater.




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