Es ist ruhig in Tutzing, aber nicht komplett still. Die Natur scheint, weniger berührt als sonst, eine ganz besondere Wirkung zu entfalten, so beispielsweise früh morgens am See, wenn die Sonne aufgeht.
Viele Wege sind meist menschenleer, aber auf der Hauptstraße geht es zeitweise sogar recht lebhaft zu. Die meisten Geschäfte sind zwar geschlossen, aber Lebensmittelläden haben offen, ebenso einige Werkstätten, und Leute gehen ein und aus. Autos sind unterwegs wie eh und je, und man sieht etliche Menschen. Wenn sie sich begegnen, versuchen sie meist einen gewissen Abstand voneinander zu halten.
Auf den Uferpromenaden ein ähnliches Bild: Stellenweise wie entleert, dann wieder tut sich einiges. Leute gehen spazieren, Jogger laufen über die Wege, Eltern lassen mit ihren Kindern Drachen steigen. An den Wegen stehen Schilder, die zu angemessenem Verhalten ermahnen.
Am Midgardhaus und an seinen Nebengebäuden sind ein paar Bauarbeiter am Werk, aber mit der Neugestaltung geht es dort nicht gerade rasant voran. Fürs Frühjahr schon hatten manche Tutzinger mit der Eröffnung der angekündigten Augustiner-Wirtschaft gerechnet, aber der derzeitige Stand deutet eher darauf hin, dass es noch eine ganze Weile dauern dürfte, bis es soweit ist.







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