Es waren gerade mal zweieinhab Jahre. Im November 2015 war das „Café Käthe“ in den neuen Räumen beim Tutzinger Bahnhof einer der ersten Mieter. Gegenüber hat sich die Drogeriemarktkette Rossmann mit einer Filiale angesiedelt, doch ansonsten war in dieser Zeit rundherum geschäftlich noch nicht allzu viel los. Seitdem tut sich schon etwas mehr. Direkt neben dem Café haben Renate und Manfred Brückner einen Präsentladen eröffnet, und gegenüber, im großen Gewerbekomplex „Foursite“, betreibt Jochen Twiehaus mittlerweile sein Architektur- und Ingenieurbüro.
Für die Betreiber des Café Käthe aber ist an dieser Stelle schon wieder Schluss: Jens Hassel und seine Frau Jana Thieme-Hassel werden ihre Räume demnächst verlassen und in die Hallberger Allee umziehen. Dort wollen sie am 1. Juni ihr Café neu eröffnen - und zwar in dem Gebäude, in dem Ulrike Stadler lange ihr Handarbeitsgeschäft betrieben hat. Den Stil wollen sie ähnlich wie am Bahnhof beibehalten, auch dort wollen sie mit antiquarischen Möbeln eine Wohnzimmer-Atmosphäre schaffen.
Noch mehr als bisher wollen sie ihren kleinen gastronomischen Betrieb in der Hallberger Allee als Lese-Café etablieren. Solche Angebote haben sie auch bisher schon am Bahnhof gemacht, so beispielsweise mit der Autorin und Moderatorin Beatrice Reszat, die unter anderem mit Texten für Udo Lindenberg und Peter Maffay bekannt geworden ist, oder mit der „Geschichtenfrau“ Martina Sattler aus Starnberg, die meist von Brigitte Schröder an der Harfe begleitet wird. Noch in den bisherigen Räumen treten schon am Samstag dieser Woche die drei Autoren des kürzlich erschienenen Tutzinger Krimis „15 Tage“ auf, Rosemarie Benke-Bursian, Veronika Otto und Jonas Höbenreich. Ganz Tutzing rätselt
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