Eines der größten Tutzinger Unternehmen steht vor einer Erweiterung: Der Arzneimittelhersteller Verla-Pharm plant eine Vergrößerung seiner Unternehmenszentrale. Beim Hochregallager im nördlichen Bereich des Grundstücks an der Bernrieder Straße soll ein Anbau entstehen. Das Hochregallager soll aber der höchste Punkt auf dem Areal bleiben. Eine für die Realisierung notwendige Änderung des Bebauungsplans Nummer 39 hat der Bau- und Ortsplanungsausschuss des Gemeinderats am Dienstag beschlossen.
Damit setzt sich die wirtschaftliche Entwicklung dieses Gebiets fort. Nach der Stilllegung der Bayerischen Textilwerke nebenan hat sich auf deren Gelände ein Einkaufs-, Gewerbe- und Wohnzentrum entwickelt, und auch bei Verla-Pharm gibt es schon seit einiger Zeit Neugestaltungen, so im hinteren Bereich, zu dem an der Dreifachturnhalle vorbei eine seit wenigen Jahren bestehende Zufahrtstraße führt. Sie konnte während der Baumaßnahmen am Kreisverkehr auch von öffentlichen Bussen genutzt werden.
Eine Vertreterin des Planungsverbands Äußerer Wirtschaftsraum München zeigte sich in der Sitzung mit dem Vorhaben von Verla-Pharm zufrieden. Zur Bernrieder Straße hin werde die Bebauung niedriger, damit füge sie sich gut ein. Drei Bäume auf dem Grundstück des Unternehmens müssen nach ihren Angaben gefällt werden. Sie seien aber nach einer artenschutzrechtlichen Beurteilung bereits geschädigt, außerdem gebe es entlang der Grundstücksgrenze eine Mischbepflanzung. Im Bebauungsplan sollen Ersatzpflanzungen gefordert werden.
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