Wirtschaft
13.8.2019
Von vorOrt.news

"Unglaublich spannende Bewerbungen"

"AMEO" und "iMS" aus Tutzing im Finale beim Wirtschaftspreis des Landkreises Starnberg

Unter den Finalisten für den diesjährigen Wirtschaftspreis des Landkreises Starnberg sind zwei Tutzinger Unternehmen: die „AMEO Sports GmbH“ und die „iMS GmbH“. Die Firma iMS befasst sich mit Medizinprodukten,

Das 2014 gegründete Tutzinger Unternehmen „AMEO Sports GmbH“ will nach einer Eigendarstellung mit dem weltweit ersten Frischluftschnorchel, dem „Powerbreather“, die Welt der Schwimmer, Taucher und Wassersportler revolutionieren und ein völlig neues Freiheitsgefühl im Wasser vermitteln.

iMS steht nach Angaben der Firma für kompetente, pfiffige und progressive Medizin-Systeme: "Wir entwickeln und vermarkten modernste Produkte zur schonendsten Therapie." Ein patentierter Venenlaser "simLa 6" setze neue Maßstäbe in der minimal-invasiven ambulanten Krampfader-Therapie.

Auch im vorigen Jahr war ein Unternehmen aus Tutzing im Finale: W.A.F. im Ortsteil Kampberg, einer der großen deutschen Veranstalter von Seminaren für Betriebsräte. Kampberger Unternehmen im Finale Mit dem Wirtschaftspreis 2018 wurden die vorbildlichsten Ausbildungsbetriebe ausgezeichnet. In diesem Jahr lautet das Motto „Zukunftsgestalter“: Die „innovativste Neugründung des Landkreises“ wird gesucht.

Alle Finalisten für den Wirtschaftspreis des Landkreises Starnberg 2019:

aentron GmbH – Energy Solutions in Gilching
AMEO Sports GmbH in Tutzing
AutoFlightX GmbH in Gilching
Hawa Dawa GmbH in Gilching
Impact Plaza GmbH in Wörthsee
iMS GmbH in Tutzing
MOVETOS GmbH & Co.KG in Pöcking
Mynaric AG in Gilching
Quantum-Systems GmbH in Gilching
SINN Power GmbH in Gauting

Von wetterfesten Lithium-Ionen-Batterien bis zu Coworking-Angeboten

Winkelko-tter-Christoph2.jpg
"Unglaublich spannende Bewerbungen" kennt gwt-Chef Christoph Winkelkötter - hier am Tutzinger Dampfersteg © L.G.

Das Spektrum an Innovationen ist bei den diesjährigen Finalisten des Wirtschaftspreises breit. Da kümmert sich zum Beispiel ein Unternehmen um die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien, die wetterfest und damit für Boote und Offshore-Anwendungen geeignet sind. Ein anderes Unternehmen hat Modelle zur Nutzung von Windenergie auf dem Meer entwickelt. Energie in der Hosentasche Von der Datenauswertung zur Luftqualität bis zu neuen Arbeitsumgebungen des „Coworking“ spannt sich der Bogen. Coworking: Neue Arbeitswelten für Tutzing?

Ende September will die Jury alle Finalisten besuchen. gwt-Geschäftsführer und Jury-Mitglied Christoph Winkelkötter ist schon ganz erwartungsvoll: „Es zeigt sich einfach immer wieder, wie innovativ unser Wirtschaftsstandort ist, darauf sind wir wirklich stolz.“ Eine gute Idee allein reicht allerdings nicht aus - daran lassen die Starnberger Wirtschaftsförderer keinen Zweifel: „Auch wenn viele unglaublich spannende Bewerbungen von Start-ups dabei waren, ist entscheidend, ob die neue Geschäftsidee oder Technologie bereits erfolgreich am Markt eingeführt wurde und das Potenzial mitbringt, künftig ein Spitzenreiter der jeweiligen Branche zu werden.“

Quelle Titelbild: L.G.
Über den Autor

vorOrt.news

Add a comment

Anmelden , um einen Kommentar zu hinterlassen.
Feedback / Report a problem