Wahlwerbung
6.3.2026
Von Paul Friedrich

Das Programm der Liberalen zur Kommunalwahl

Die FDP geht mit zehn Kandidaten ins Rennen

Die Freien Demokraten Tutzing bitten Sie um Ihre Unterstützung am 8. März. Hierfür möchten wir uns einsetzen:

Für einen Neubau des Gymnasiums

Das Tutzinger Gymnasium liegt idyllisch. Die Gebäudesubstanz ist aber marode und höchst baufällig – und das schon lange! Fenster lassen sich nicht nutzen, Putz bröckelt von den Wänden, Balkone dürfen nicht betreten werden, Dächer sind undicht. Ein Zustand, in dem der Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler gehemmt ist.

Wir setzen uns deshalb für einen Neubau des Tutzinger Gymnasiums ein und möchten als Gemeinde Tutzing insbesondere mit der Beschaffung eines neuen Areals helfen. Zwar könnte das Gymnasium im laufenden Betrieb saniert werden. Erfahrungen zu Sanierungen öffentlicher Bauten, insbesondere auch der Tutzinger Mittelschule zeigen aber, dass diese (zu) lange dauern und die Bauzeit regelmäßig verlängert werden muss, sodass davon auszugehen ist, dass die Schülerinnen und Schüler während eines Großteils ihres Gymnasiums-Besuchs durch die Sanierung beeinträchtigt sein würden. Auch zeigen andere Sanierungsprojekte, wie die aktuelle Mittelschulsanierung, dass die Kosten dafür an diejenigen von Neubauten heranreichen.

Ein attraktiver Wirtschaftsstandort Tutzing

Nur eine finanzstarke Kommune ist eine handlungsfähige Kommune. Wir sind dabei davon überzeugt, dass Tutzing im Gesamten kein Ausgaben- sondern ein Einnahmeproblem hat. Die Einnahmen, insbesondere aus der Gewerbesteuer, sind in Tutzing zwar gestiegen, im Vergleich zu anderen Gemeinden jedoch weiterhin auf einem (zu) niedrigen Niveau. Wir setzen uns deshalb dafür ein, mehr Gewerbesteuereinnahmen zu genieren. Hierfür möchten wir das bestehende Gewerbegebiet in Kampberg ausweiten und ein neues in Traubing an der B2 schaffen.

Eine Erhöhung der Gewerbesteuer lehnen wir aber ausdrücklich ab. Denn wir befürchten, dass dadurch vielmehr Unternehmen in andere Gemeinden abwandern. Außerdem stellen wir fest, dass Unternehmen im Allgemeinen stark belastet sind. Wir werden sie nicht noch stärker belasten. Andere Gemeinden machen es uns zudem vor, wie man mit einem niedrigen Gewerbesteuersatz höhere Einnahmen generieren kann.

Mehr Lebensqualität im Ortszentrum

Die Fläche der ehemaligen TSV-Turnhalle liegt weiterhin brach und dient als Schotterparkplatz. Mit diesem Zustand sind wir nicht zufrieden. Wir Freie Demokraten sind davon überzeugt, dass wir zwar Parkplätze im Ortszentrum benötigen, wir das Potential des Areals aber deutlich verschenken – unser Ortszentrum kann mehr und verdient mehr! Wir setzen uns deshalb dafür ein, das Areal zu transformieren in teilweise öffentliche Parkplätze und bezahlbaren Wohnraum (insbesondere für Personen, die in der kritischen Infrastruktur tätig sind) im Eigentum der Gemeinde.

Das Seehof-Areal neben dem Tutzinger Schloss (Evangelische Akademie) liegt seit Jahrzehnten brach. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, auf dem Gelände ein (Kur)hotel zu ermöglichen. Gleichzeitig möchten wir es bis zu einer Neubebauung nicht ungenutzt lassen. Wir setzen uns deshalb dafür ein, mit dem Eigentümer ins Gespräch zu gehen, um bis zu einer Neubebauung das Gelände der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Hierzu soll die Gemeinde das Gelände pachten.

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Mobilität auf Höhe der Zeit

Durch die Sanierung der Hauptstraße konnten wir die meist befahrene Straße des Ortes in Stand setzen und den Ortskern attraktiver gestalten. Gleichzeitig sind die folgenden, vielbefahrenen Straßen sanierungsbedürftig. Wir setzen uns für die Sanierung in folgender Reihenfolge ein: Bräuhausstraße, Kustermannstraße, Bahnhofstraße. Die ersten beiden Straßen möchten wir zudem mit einem Gehweg ausstatten. Die Kustermannstraße soll im oberen Bereich auch eine Bankettbefestigung erhalten.

Für uns Freie Demokraten ist jedoch auch klar: Allein mit der Sanierung von Straßen wird unsere Verkehrsführung nicht besser. Wir halten es nicht für sinnvoll, dass keine attraktive Nord-Süd-Verbindung westlich der Bahntrasse besteht. Wer beispielsweise von der oberen Traubinger Straße oder deren Nebenstraßen Richtung Süden zum Tengelmann-Center fahren möchte, wird verstärkt auf die Hauptstraße geleitet. Dadurch wird die Hauptstraße unnötig belastet, als Aufenthaltsort unattraktiver und unnötig lange Wegstrecken sind zu fahren. Durch einen Ausbau der Strecke westlich der Bahntrasse möchten wir dies ändern und den Individualverkehr in Tutzing durch den Ausbau schon bestehender Wege klüger steuern.

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Die Kandidaten der Liberalen

10 starke und engagierte Persönlichkeiten treten an

Die Freien Demokraten gehen mit zehn Kandidaten ins Rennen:

1. Dr. med. Joachim Weber-Guskar, Arzt in Tutzing und Gemeinderat
2. Paul Friedrich, Student der Rechtswissenschaften, Gründer des Jugendbeirates und Feuerwehrmann
3. Prof. Dr. Maximilian Levasier, Hochschulprofessor und Steuerberater, ehem. Gemeinderat
4. Natascha Wilke, Studentin der Rechtswissenschaften
5. Georg Schuster, Unternehmer in Tutzing und langjähriger Gemeinderat
6. Marc-Philipp Pisarek, Immobilienunternehmer aus Traubing
7. Peter Friedrich, Unternehmer in Tutzing
8. Laurens Burth, Student der TUM-BWL und ehem. Jugendbeirat
9. Moritz Wendelstadt, Angestellter
10. Dr. Wolfgang Flasche, Patentanwalt und Mitglied des Vorstand des TC Tutzing

ID: 8581
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