Wahlwerbung
27.2.2026
Von Bündnis 90 / Die Grünen Tutzing

Haushalt, Jugend, Energie- und Wärmewende

Gut besuchter Frühschoppen der Tutzinger Grünen – Warnung vor rechtspopulistischen Strömungen

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Rosmarinbäumchen für ihr Engagement im Gemeinderat erhielten (von links) Michael Ehgartner, Flora Weichmann und Bernd Pfitzner

Mit einem gut besuchten Frühschoppen haben die Grünen Tutzing am vergangenen Sonntag im „Tutzinger Keller“ ihr Wahlprogramm für den Kommunalwahlkampf 2026 in Szene gesetzt. Rund 30 Einheimische folgten der Einladung und diskutierten bei musikalischer Untermalung der HHB-Band über die politischen Schwerpunkte der kommenden Legislaturperiode.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand zudem auch die Vorstellung der Grünen-Liste für den Tutzinger Gemeinderat. Tyll Gundermann, Vorstandsmitglied und Organisator des Frühschoppens, dankte zunächst den amtierenden Fraktionsmitgliedern symbolisch mit einem Rosmarinbäumchen für ihr Engagement in der vergangenen Wahlperiode. Anschließend präsentierten sich die Kandidatinnen und Kandidaten für die nächsten sechs Jahre.

Gerald A. Herrmann, neuer Spitzenkandidat auf Platz 2 der Gemeinderatsliste, erläuterte die zentralen Punkte des 12-seitigen Wahlprogramms. "Ein grüner Fokus liegt darauf, den Haushalt solide zu gestalten und trotzdem gezielt Angebote für die Jugend zu entwickeln“, betonte Herrmann: „Darüber werden wir grüne Kernthemen wie die Energie - und Wärmewende nicht vergessen - deshalb brauchen wir starke grüne Stimmen im Gemeinderat und eine engagierte Bürgerschaft.“

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Auf "starke grüne Stimmen" hoffen (von links) Eliane Dröner, Tyll Gundermann, Tobias Möller, Martina Neubauer, Blanca Calero, Flora Weichmann, Johannes Thoma, Gerald A Herrmann, Heike Dewitz, Miriam Pawlitzek, Bernd Pfitzner und Landratskandidat Benjamin Barho © Fotos- Bündnis 90 / Die Grünen Tutzing
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"Politik lebt von Begegnungen – und davon, dass Menschen sich einbringen"

Ein weiterer Programmpunkt war der Austausch mit hochkarätigen Gästen: Benjamin Barho, Landratskandidat der Grünen und Platz 2 auf der Kreistagsliste, stellte sich und sein Programm für den Landkreis Starnberg vor. Martina Neubauer, Kreistagsfraktionssprecherin, Bezirksrätin und Spitzenkandidatin für den Kreistag, berichtete aus der aktuellen Arbeit im Kreistag. Dabei thematisierte sie insbesondere die Auswirkungen der Krankenhausreform sowie die zunehmende Präsenz rechtsextremer Kräfte in den kommunalen Gremien. „Die Demokratie lebt vom Mitmachen“, appellierte Neubauer an die Anwesenden. „Nur wenn wir gemeinsam für unsere Werte einstehen, können wir verhindern, dass rechtspopulistische Strömungen an Einfluss gewinnen. Die Kommunalwahl ist eine Chance, den Grünen wie vor 6 Jahren zur zweitstärksten Fraktion zu verhelfen.“

Tyll Gundermann zog ein positives Fazit: „Der Frühschoppen hat gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch ist. Politik lebt von Begegnungen – und davon, dass Menschen sich einbringen.“ Die Tutzinger Grünen freuten sich auf den weiteren Dialog mit den Bürgerinnen und Bürern in Tutzing in den verbleibenden Wochen bis zur Wahl.

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