Die Sanierung der Hauptstraße ist längst fertig - aber zu Verkehrsstaus kommt es im nördlichen Bereich wie in den Zeiten, als der Nordabschnitt an der Reihe war. Nicht immer - aber manchmal reichen sie von der Ampel an der Oskar-Schüler-Straße bis zu den Supermärkten oder sogar bis zur Akademie für politische Bildung.
Zurückzuführen ist dies offensichtlich auf die Ampelschaltung an der Einmündung der Oskar-Schüler-Straße in die Hauptstraße und eine weitere Fußgänger-Querung beim Barbaraweg. Das bestätigt auf Nachfrage von vorOrt.news auch die Gemeinde Tutzing.: „Der Stau an der Lichtzeichenanlage ist uns leider bekannt“, so eine Mitarbeiterin der Abteilung Verkehrswesen: „Wir gehen davon aus, dass dieser durch die Bedarfsampel am Barbarweg verursacht wird."
Die Lichtzeichenregelung werde vom Staatlichen Bauamt Weilheim als Baulastträger der Staatsstraße festgelegt, erläutert die Gemeinde. Sie stehe hierzu bereits in Kontakt mit dem Staatlichen Bauamt Weilheim. Dort habe man in der vergangenen Woche zugesagt, die Ampelregelung und -schaltung erneut zu überprüfen: „Uns wurde versichert, dass der Techniker der zuständigen Firma für die Lichtzeichenanlage bereits beauftragt wurde, die Ampelschaltung erneut vor Ort zu prüfen.“
Die Zeiten der Ampelschaltung sind relativ kurz. Die Grünphase an der Hauptstraße dauert oft maximal 25 Sekunden, manchmal sind es nur 15 Sekunden. Das hängt offenbar damit zusammen, ob gerade Fußgänger auf den Schalter gedrückt haben oder nicht. Wenn die Grünphasen nur kurz sind, kommen nur wenige Autos durch - und die Staus werden immer länger.
Kommentar hinzufügen
Kommentare
LKW und große Busse kommen da kaum aneinander vorbei.
Wenn zusätzlich zur Baustellenabsperrung noch be- oder entladen wird, wird's für eine 1/4 Stunde noch enger in beide Richtungen.
Aber dieser Engpaß wird hoffentlich bald vorbei sein.
Wie ich mich erinnern kann, konnte man ja früher auch die Fußgängerampel drücken….