Die Durchfahrt auf der Hauptstraße könnte nach dem derzeitigen Stand etwa Ende September wieder möglich sein, sofern es die Wetterbedingungen zulassen. Es werde alles daran gesetzt, dies zu schaffen, sagte Bürgermeister Ludwig Horn am Freitag bei einer Besichtigung der aktuell in Arbeit befindlichen Straßenbaustelle nördlich der Oskar-Schüler-Straße bis zum Ringseisweg.
Der schwierigere Teil dieses Abschnitts auf der seenahen Seite mit komplexen technischen Arbeiten, so an der Wasserhauptleitung und der Straßenentwässerung, ist nach Horns Angaben weitgehend erledigt. Auf dieser Straßenseite soll noch eine Deckschicht aufgetragen werden, aber noch nicht die endgültige Asphaltschicht - die kommt erst drauf, wenn auch die andere Straßenseite im Westen fertig ist.
Als nächstes ist nun die andere Straßenseite im Westen dran. Dort werden die Arbeiten nach Horns Worten schneller voranschreiten, weil in diesem Bereich nur noch für die Hausanschlüsse gesorgt werden muss.
Die Oskar-Schüler-Straße wird laut Horn ab Ende August für sechs Wochen komplett gesperrt werden.
Vielleicht kommt eine weitere Baukolonne dazu
Die Fertigstellung der Hauptstraße habe Priorität, sagte Horn: „Alles andere wird hintan gestellt.“ Nach Fertigstellung der Hauptstraße würden dann die weiteren noch ausstehenden Arbeiten an die Reihe kommen. Über die noch ausstehenden Arbeiten an den in die Hauptstraße einmündenden Nebenstraßen sagte Horn: „Da sind wir gerade am Verhandeln.“ Vielleicht werde „eine Baukolonne mehr“ kommen.
Die Reihenfolge der Arbeiten an den Nebenstraßen ist nach Angaben von Horn noch nicht festgelegt. Bei der Entscheidung darüber, wann genau welcher Straßenabschnitt an die Reihe kommt, bezieht die Gemeinde nach seinen Worten auch die Gewerbetreibenden ein, um deren zeitlichen Wünsche je nach Geschäftslage zu berücksichtigen. In der Greinwaldstraße ist auch noch die Freigabe durch den dort tätigen Abwasserverband abzuwarten.
Nach Fertigstellung der Hauptstraße soll es laut Horn auch an die noch zu erledigenden Arbeiten im Ortszentrum gehen. Das gilt zum Beispiel für die Pflasterungen an der Einmündung der Marienstraße in die Hauptstraße, wo ein gewisser Platzcharakter entstehen soll, an der Leidlstraße und an der Schlossstraße. Die Pflasterarbeiten, die die Baufirma Kutter wohl an eine andere Firma übergeben wird, sollen möglichst zusammenhängend vorgenommen werden.
Diese Arbeiten in Tutzings Mitte sind nach Horns Worten möglichst am Schluss vorgesehen. Das gilt auch für die Sanierung der Marienstraße, die wegen etlicher Rohrbrüche und anderer Schäden erforderlich ist.
Gegen Ende der Arbeiten sollen auch die Problemfelder beseitigt werden, die inzwischen aufgetaucht sind, so etwa das allzu starke Gefälle auf einigen Abschnitten der Gehwege. „Am Schluss wird eine Kolonne durchgehen, um Mängel und Schönheitsfehler zu beheben“, kündigte Horn an.
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