
Neue auffallende Absperrungen stehen in Tutzing unten an der Seestraße, wo ein Weg sie kreuzt. Sie sind so aufgestellt, dass Radfahrer nicht mehr einfach schnell über die Straße drüber und auf der anderen Seite weiter fahren können.
Das ist offenbar eine Konsequenz aus ausgiebigen Diskussionen über diese Stelle an der Seestraße, neben dem Minigolfplatz und der Tennisanlage. Auch im Zuge der Arbeiten an einem Integrierten Stadtentwickungskonzept (ISEK) ist die Kreuzung an der Seestraße kritisch unter die Lupe genommen worden. Die Planerinnen haben empfohlen, diese „Kreuzungssituation“ aufzulösen, weil dort alles sehr unübersichtlich sei. Wohnmobile sollen verschwinden
Der Weg – nördlich der Georg-Roth-Weg, südlich die Lindenallee - wird viel zum Radeln genutzt. Die meisten, die mit Zweirädern den Starnberger See umrunden, kommen dort vorbei. Viele sind bisher aber einfach – und nicht selten mit ansehnlichem Tempo - über die Seestraße drüber geradelt, ohne sich groß drum zu kümmern, ob da Verkehr ist. Auf dieser Straße sind aber gerade in der warmen Jahreszeit zahlreiche Fahrzeuge unterwegs - und das häufig auch nicht gerade langsam. Obwohl es sich um ein Freizeitgelände handelt, haben es nicht wenige Leute offenbar auf dem Weg zu der von ihnen bevorzugten Sportanlage recht eilig. Wenn dann gleichzeitig andere mit ihren Fahrrädern die Straße kreuzen, kommt es manchmal zu recht heiklen Situationen.
Die nun aufgestellten Absperrungen, die die beim ISEK zu erwartenden Vorgaben sozusagen schon vor der Fertigstellung des Konzepts erfüllen, hindern Radelnde an einer schnellen Weiterfahrt über die Straße. Jedenfalls ist das am Ende der Lindenallee der Fall: Nebendran sorgen auch noch große Steine dafür, dass man nicht an den Sperren vorbeikommt. Solche Steine gibt es am Ende des Georg-Roth-Wegs bisher nicht – und siehe da: Dort kann man an Spuren im Gras erkennen, dass schon jemand einfach vorbeigeradelt ist. Aber es ist ja noch alles ganz neu, da werden wohl auch noch Steine neben die Sperre gesetzt werden.
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