Von Bernd Pfitzner

Sprechen wir über Verkehr in…..

Erstes öffentliches Treffen in Unterzeismering heute um 18 Uhr

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Unübersichtliche Straßenführung in Unterzeismering .... die Belange der Kinder "hinter Büschen versteckt"

Die Tutzinger Gemeinderatsfraktion der Grünen wird in den nächsten Monaten die Tutzinger Ortsteile besuchen, um sich vor Ort einen Eindruck über die Verkehrssituation und die Verkehrssicherheit zu machen. Die Fraktionsvorsitzende Flora Weichmann, Mitglied des Umwelt- und Verkehrsausschusses und Sprecherin des Arbeitskreises Mobilität des Tutzinger Gemeinderats, unterstreicht die Wichtigkeit der Ortstermine: „Während die Sanierung der Tutzinger Hauptstraße sowie der Kirchenstraße und die Auswirkungen auf den Verkehr im Ortszentrum momentan im Fokus stehen, dürfen die Belange der Ortsteile nicht zu kurz zu kommen." Gemeinderat Michael Ehgartner lenkt den Blick insbesondere auf die so genannten „schwächeren Verkehrsteilnehmenden": „Unser Anliegen ist die Sicherheit auf dem Weg zur Schule, in die Arbeit, zu Fuß und mit dem Rad zu gewährleisten, damit diese Option gerne und oft gewählt wird." Gemeinderat Bernd Pfitzner weist auf die Mitfahrbankerl hin, die auf Initiative der Grünen in den verschiedenen Ortsteilen installiert werden sollen. „Die Mitfahrbankerl, die den fehlenden regelmäßigen ÖPNV in den Ortsteilen zum Teil ersetzen können, sind kurz vor Corona auf den Weg gebracht worden: "Nach Ende der Pandemie können wir für die endgültige Installation und das Nutzen dieser Mitfahrmöglichkeiten werben“." Die Fraktion der Grünen fordert von der Gemeinde nun, auch die entsprechenden Schilder an den Bänken anzubringen, damit Vorbeifahrende schon von weitem den Fahrtwunsch sehen können.

Das erste Treffen aus der Reihe findet am heutigen Donnerstag, dem 29. Juni 2023 um 18 Uhr statt. Treffpunkt ist der Maibaum im Ortsteil Unterzeismering. Das hier vorgesehene Mitfahrbankerl ist leider noch gar nicht errichtet worden. Die Fraktion der Grünen lädt hierzu alle Interessierten ein.

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Treffpunkt am Maibaum in Unterzeismering: Donnerstag, 29. Juni 2023 um 18 Uhr © Bernd Pfitzner
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Bernd Pfitzner

Bernd Pfitzner, Jahrgang 1968, verheiratet, eine Tochter. Gemeinderat und Kreisrat.

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Kommentare

So ausführlich und zeitnah wie die Infos kommen ist das eine Menge Arbeit. Dafür kann man sich nur bei Herrn Behrens-Ramberg bedanken. Das ist ein super Service.
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Aus allen öffentlichen Sitzungen im Rathaus veröffentlicht Gemeinderat Wolfgang Behrens-Ramberg regelmäßig und immer zeitnah seine Mitschriften auf der Homepage der Tutzinger Liste unter der Rubrik "Ortspolitik laufend frisch".

Kostenlos, unverbindlich und jederzeit kündbar bekommen Abonnenten die Mitschriften und Artikel der Tutzinger Liste direkt per Email: https://www.tutzinger-liste.de/ortspolitik-laufend-frisch-das-tutzinger-liste-newsabo/

Die aktuelle Mitschrift aus der Sitzung des Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschusses (UEVA) vom Dienstag, den 27.6. finden Sie hier:
https://www.tutzinger-liste.de/blog/ueva-details-zur-bruecke-an-der-kirchenstrasse-und-zur-kustermannstrasse/
Grüß Gott,
vielen Dank für die positiven Worte.
Da ich kein 'offizielles Sprachrohr' bin und natürlich auch bei mir die Gefahr besteht, eine 'persönliche Färbung' vorgenommen zu haben, ist so eine Info eher als Kommentar eingepflegt.
Wenn wir z. B. vom ADFC aus berichten, ist dies deutlich als Meinung bzw. Äußerung dieser Gruppe gekennzeichnet.
Das wollte ich nur unterschieden haben.

Offizielle Informationen aus dem Rathaus haben natürlich auch immer 'belastbar' zu sein und sind vor Veröffentlichung verschiedentlich (teilweise auch langwierig) mit allen beteiligten Stellen abzustimmen. Das bindet immer Ressourcen, die oftmals nicht verfügbar sind. Es ist wirklich schon sehr aufwändig für die Verwaltung, die Sitzungsunterlagen neben dem Tagesgeschäft vorzubereiten und nach Entscheidungen nachzubereiten und Beschlüsse umzusetzen. Schließlich muss auch sichergestellt werden, dass der Gemeinderat/Ausschuss alle Rahmenbedingungen kennt, um dann die bestmögliche/nötige Entscheidung zu treffen.

Und derzeit kommt es durch Bedingungen des Marktes und des Arbeitsmarktes oder unvorhersehbare 'Überraschungen' immer wieder dazu, dass Planungsgrundlagen im Wochen- oder Monatstakt über den Haufen geworfen werden (müssen).
So war unser Stand vor ein paar Wochen noch, Stufen an einem Fußweg der Brücke Kirchenstraße und nur einseitig Rampen und jetzt bekommen wir (zum Glück) zwei flache Rampen.
Oder der Fertigstellungstermin der Brücke, auf den die Gemeinde (trotz anderer Meinungen einiger Kommentierender) keinen Einfluss mehr hatte.
Oder die 'Überraschung' des Lochs in der Hauptstraße. Weitere Beispiele gäbe es noch mehrere.
Daher muss man teilweise auch entscheiden, Informationen erst zu geben, wenn alles kurz vor Fertigstellung ist oder wenn wesentliche Punkte 'überschritten' sind.
Den drei Bemerkungen von Herrn Schlingermann, Herrn Wagner und Herrn Rekus kann ich mich nur anschließen. Auch ich habe den Verkehrsausschuss besucht, wie sehr viele andere Veranstaltungen und Sitzungen in Tutzing. Die Informationsflut ist aber schlicht nicht mehr zu bewältigen. Auch viele andere Einheimische sind bei solchen Gelegenheiten anwesend. Wir haben bei vorOrt.news die Möglichkeit geschaffen, jederzeit Beiträge einzugeben und Informationen zu veröffentlichen. Wir dachten, dass viele von dieser Möglichkeit Gebrauch machen werden, wie es Herr Piesch hier - wenn auch per Kommentar, nicht per Beitrag - sehr informativ gemacht hat. Aber das ist eine Seltenheit. Wir können nicht mehr tun, als so ein lokales Nachrichtenforum anzubieten und selbst Inhalte beizusteuern, so weit es uns möglich ist. Wir erheben aber nicht den Anspruch darauf, allein für alle Inhalte zuständig zu sein. Wir allein schaffen es einfach nicht, das gesamte lokale Geschehen abzubilden. Wir können nur immer und immer wieder an alle Menschen in Tutzing, Vereinsvorstände, Gemeinderatsmitglieder, Unternehmer und andere appellieren, Informationen selbst zu veröffentlichen - auch in eigenen Beiträgen, nicht nur in Kommentaren.
Dito. Das frage ich mich auch?
Hallo Herr Piesch, ich kann much dem Lob von Herrn Schlingermann nur anschließen. Warum werden solche Informationen statt auf Facebook nicht auf der Gemeinde Homepage unter der Rubrik Aktuelles regelmäßig veröffentlicht?
(Bearbeitet)
Lieber Herr Piesch, einmal mehr ein großes Dankeschön an Sie für die Weitergabe an Informationen. Diesmal aus der Ausschusssitzung. Wäre der Kommentar* vielleicht ein *"eigener Artikel" wert? Wäre schade, wenn er untergeht, bei dem interessanten und positiven Inhalt :)
Zur Erklärung der aktuellen Beschlüsse und Informationen vom Dienstag, haben die Tutzinger Nachrichten einiges auf deren Facebookseite beschrieben.
Damit auch die Nicht-Facebooker informiert sind, hier die Kopie (Details der Buslinien folgen zeitnah):

Gute Nachrichten aus dem Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss am 27. Juni:
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Die Brücke in der Kirchenstraße wird fristgerecht bis zum 15.07.2023 befahrbar. Lediglich am Geländer folgen kleinere Nacharbeiten. Damit kann die Sanierung Hauptstraße Mitte unter Nutzung dieser Umleitungsstrecke am 17. Juli beginnen. An drei Stellen wird es in der Mitte an den Kreuzungen Marienstraße, Traubinger Straße und Hallbergerallee jeweils einige Wochen Vollsperrungen geben. Das zuletzt überraschend entstandene Loch an der Greinwaldstraße hat gezeigt, dass die Sanierung der Hauptstraße einschließlich des gesamten Unterbaus sowie der Sparten dringend nötig ist.
Die Fußwege an der Brücke erhalten jetzt erfreulicherweise doch beidseitig Rampen zum barrierefreien Überqueren. Die Befahrbarkeit der Brücke ist jetzt ohne Gewichtsbeschränkung möglich.
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Ab Dezember 2023 wird es neue bzw. angepasste Buslinien im Stundentakt im Netz der MVG (MVV) ebenfalls mit 24-Sitzer-Bussen geben.
977 Bahnhof bis Nordwest (Zugspitzstraße/Heimgartenstraße) sowie nach Unterzeismering.
978 Bahnhof bis Feldafing sowie Kustermannstraße, Obertraubing, Traubing, Wieling, Aschering, Landstetten, Frieding.
979 Bahnhof über Am Kallerbach, Kampberg und Diemendorf. Nach Süden über Bräuhausstraße und zurück über Hauptstraße.
Der RVO-Rufbus Monatshausen entfällt mangels Nachfrage.
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Die Kustermannstraße soll sicherer werden. Aktuell wurden zwei Messgeräte mit Anzeige aufgehängt. Messungen ("Blitzer") der KDZ werden folgen. Die Halteverbote, die für den Winterdienst aufgestellt wurden, bleiben auch im Sommer, denn Hindernisse führen zu unnötigen Gefährdungen (auch gemäß Empfehlung der Polizei). Angeregt wurden einige ergänzende 30km/h-Schilder.
Da die erforderliche Sanierung der Straße ab 2026 angegangen wird, soll ein erneuter Versuch für einen durchgehenden Fußweg gemacht werden. Auf Grund der komplexen Grundstücksverhältnisse und vormals abgelehnter Grundstücksabtretungen war das bisher nicht möglich.
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Die Fertigstellung der Baustelle Hauptstraße Nord wird im Juli erwartet. Die bemängelte Ampelschaltung liegt in der Zuständigkeit des Landratsamts. Die Baustelle wurde unter den schwierigen Verhältnissen des extrem starken Verkehrs einige Zeit verzögert. Verkehrszählungen früherer Jahre haben deutlich gezeigt, dass der überwiegende Verkehr innerörtlich bedingt ist. Umstieg auf den inzwischen guten ÖPNV (stündlicher Bus) oder das Rad (z. B. am See entlang) könnten hier Entlastung bringen.
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Die Aktion Stadtradeln begann am 18.06. und geht noch bis zum 08.07. Nutzende der kostenlosen App können dabei über das integrierte Modul "RADar" dort Straßenschäden, Fehler in der Beschilderung u.v.m. mit Foto und Beschreibung melden. Auch positive Beispiele können eingetragen werden.

Quelle:
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=pfbid02pwfW7sRj8W84ztWqNY3oV1cbrEkFT8P4tEj7MjQFsC8yiRiFJHmPqrWbjtYhr11wl&id=100059037769439
Bei Höhenried ist der neue Weg schon fast fertig, geteert wurde bereits :-) Kritisch ist nur die Ortsdurchfahrt durch Unterzeismering, da muss man auf die Straße.
Ich radel das ja sehr oft. So schlecht geht das nicht von Tutzing nach Bernried. Von Tutzing kann man auf 2 Wegen nach Unterzeismaring. Durch die Allee oder den Weg neben der Haupstrasse. Beide ohne Probleme zu befahren, der neben der Haupstrasse ist nur bei Gegenverkehr etwas eng. Von Unterzeismaring gehts über einen zugegeben sehr schlechten Weg nach Höhenried. Da ist man dann wieder auf einem komfortrablen Radweg bis Bernried.

Und der Höhenrieder Weg wird ja auch ausgebaut.
@ Herrn Seitz:
Ich kenne/benutze seit Kindheitstagen ab Minigolfplatz den Weg durch die Allee und auf verschlungenen Pfaden in Seenähe durch Unterzeismering, weiter an Höhenried vorbei nach Bernried.
Leider aber tw. unzureichend ausgeschildert und an einigen Stellen sehr, sehr schmal, so dass man kaum aneinander vorbei kommt. (Am ehesten noch mit gegenseitiger Rücksicht + freundlichen Worten.) Außerdem eine kurze Schiebestrecke an der Treppe in Unterzeismering; und eine kurze Lücke, wo man offiziell die Straße benutzen müsste, die meisten aber (StVO widrig ?) den Gehsteig benutzen.
Diese gesamte Wegstrecke könnte man tatsächlich mal durchgehend aufarbeiten.
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Es fehlt ein Fahrradweg von Tutzing nach und durch Unterzeismering bis nach Bernried!! (noch viel mehr als die Mitfahrbankerl)
Ich würde es begrüßen, wenn die Ortsteile eine bessere Bus Verbindung erhalten, die nicht nochmal extra bezahlt werden muss. Besser Verbindung in Form von regelmäßigen Fahrten. Schließlich gehören die Ortsteile zu Tutzing, das im MVV Bereich liegt.
Das wäre mal wirklich eine Verbesserung für die Bürger *innen
Stichwort Unterzeismering:
Es gibt einen inoffiziellen "wilden" Saumpfad vom Fischerbuchet durch den Wald nach Unterzeismering (Sonnenleite). Allein die Entstehung und das Vorhandensein belegt den Bedarf. Nur geht dieser Pfad teilweise über Privatgrund und mind. 1 Besitzer hat mir gegenüber sein Mißfallen darüber geäußert und denkt an Gegenmaßnahmen.
Ein möglichst direkter aber auch offiziell-legaler Fußweg wäre die optimale Lösung?
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Zurück zum Kernthema.
Sehr geehrter Herr Pfitzner, ich hoffe Sie veröffentlichen den Termin für den Verkehr Richtung WM / Fischerbuchet bitte hier ebenso rechtzeitig. Da gibt's sicher auch für viele Mitbürger so manches zu erklären und zu besprechen. Sofern ich es mir einrichten kann, komme ich gern.
Hallo Herr Wagner,

ich hatte das schon vorher mal ausgeführt: Es geht hier nicht ums Klima sondern hauptsächlich darum, dass man Menschen, die kein Auto zur Verfügung haben, Mobilität ermöglicht! Es gibt Orte, in denen Mitfahrbankerl gut laufen und Orte, wo es nicht so gut läuft. Lassen Sie es uns für Tutzing einfach ausprobieren. Das kostet nicht viel Geld... die meisten Bänke sind gespendet. Ach ja, nachdem Sie ja, argumentativ fundiert von "Schwachsinn der GRÜNEN" gesprochen haben: Ein CSU Gemeinderat war so angetan von der Idee, dass er gleich die erste Bank gespendet hat.
Herr Kerbs, niemand der ein eignes Auto hat, setzt sich doch auf das Mitfahrbankerl wenn nicht klar ist, wann und ob er am Zielort überhaupt ankommt. Wo also ist der Gewinn fürs Klima?

Hier noch ein interessanter Artikel im Merkur zum Mitfahrbankerl in Ebersberg:

https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/grafing-ort28746/mitfahrbankerl-landkreis-ebersberg-christian-bauer-eigentlich-tot-92050732.html

Und ein kurzer Bericht vom BR:

https://www.youtube.com/watch?v=napAJM2Om1k
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Jeder Mensch, der nicht in das eigene Auto steigt, sondern bei anderen mitfährt, ist ein Gewinn für die Gesellschaft. Er verringert für sich und das Gemeinwesen die Kosten, die durch Umweltverschmutzung, Gesundheitsschäden und für Straßenerneuerung anfallen.

Und belastbare Zahlen gibt es dafür, dass Tutzings Kinder nicht durch ihre Mitnahme in fremden PKW gefährdet wären, sondern durch das Auto als bewegte Masse im Straßenverkehr. Kinder prallen mit Autos zusammen, sie werden überrollt oder im Auto verletzt (übrigens interessanterweise meist im Auto ihrer eigenen Eltern). Das statistische Bundesamt sagt, dass 2021 alle 24 Minuten ein Kind im Alter von unter 15 Jahren im Straßenverkehr zu Schaden kam. Insgesamt waren es 22.272 Kinder, die in dem Jahr auf Deutschlands Straßen verunglückten. Und wenn Sie sexuelle Gewalt gegen Kinder durch mitnehmende Autofahrer befürchten, dann seien Sie insofern beruhigt, als die der Statistik zufolge am häufigsten in der eigenen Familie vollzogen wird, also von männlichen Angehörigen der Kinder.

Alle 24 Minuten ein im Straßenverkehr verletztes Kind in Deutschland. Das ist 'ne Nummer, oder?
Ich sage nur Lindemann Str., die Rennstrecke !
Nein Herr Piesch, das werde ich nicht. Ich gehöre dann zu denen , die sich nur einfach bei Bedarf dort hinsetzen und gespannt beobachten , ob Ihre Annahme mit der Realität übereinstimmt. Was verstehen Sie unter „in anderen Ortschaften funktioniert das Konzept einwandfrei“. Gibt es belastbare Zahlen aus den genannten Ortschaften, die den Erfolg belegen?

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Bei Aktionen des ADFC und Planungen im Arbeitskreis Mobilität hat sich gezeigt, dass Ortstermine natürlich viel hilfreicher sind. Deshalb ist die Aktivität begrüßenswert.
Die Mitfahrbankerl funktionieren andernorts einwandfrei. Die Schilder werden folgen.
Niemand wird gezwungen, die Mitfahrgelegenheiten zu nutzen, genauso wie niemand zur Mitnahme gezwungen wird. Eltern sollten ihren Kindern natürlich beibringen, wie sie sich zu verhalten haben! Das gilt für alle Lebensbereiche.
Halten Sie sich doch einfach von den Bänken fern, Herr Wagner, wenn Sie da Bedenken haben.
Und wenn jemand nicht mitgenommen werden will, so hat er/sie hier noch ein paar mehr Sitzgelegenheiten, um sich auszuruhen.

Auch die Bahn hat inzwischen westlich und ostwärts des Bahnhofs Mitfahrbankerl aufgestellt - ganz ohne Bedienungsanleitung und Angaben zum Haftungsausschluss.
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Korrekt, bislang sind die Mitfahrbankerl nicht auffällig geworden. Warum nur?
-> Vielleicht weil das Risiko nicht größer ist, als in anderen Lebensbereichen auch?
-> Vielleicht weil man sich in ländlichen Regionen, für die diese Mitfahrbankerl erfunden wurden, oft zumindest vom Sehen kennt?
Niemand muss bei Fremden zusteigen. Aber wenn ich ein vertrautes Gesicht aus der Nachbarschaft (oder generell aus Tutzing) sehe, halte ich doch gern an, und lade zur Mitfahrt ein. Man erkennt sofort, dass ein Nachbar eine Mitfahrgelegenheit sucht.
Übrigens gehen die Autofahrer beim Anhalten genau das gleiche Risiko ein, sich eine gefährliche Person ins Auto zu holen!
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Hallo zusammen, wir sind doch in Tutzing nicht die ersten, die Mitfahrbankerl einführen... das ist ein bewährtes Konzept. Bei Wikipedia heißt es: "Seit Mitte der 2010er-Jahre werden in deutschen Städten und Gemeinden zunehmend Mitfahrbänke aufgestellt. In Gegenden oder Zeiträumen mit längeren Taktzeiten im öffentlichen Personennahverkehr soll auf diese Weise die Mobilität von Menschen ohne Auto (Jugendliche, Ältere usw.) verbessert werden. Auch die bessere Vernetzung von Ortsteilen untereinander und mit dem Hauptort ist ein Beweggrund für Gemeinden, dieses Konzept zu verfolgen.[1] Als Teil eines neuen Mobilitätskonzepts soll mit den Mitfahrerbänken auch ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden, da viele Fahrzeuge häufig mit nur einem Fahrer besetzt sind.[2] Die Europäische Union fördert derartige Projekte im ländlichen Raum über ihr Maßnahmenprogramm LEADER.[3]"

Also, in erster Linie geht es darum: "In Gegenden oder Zeiträumen mit längeren Taktzeiten im öffentlichen Personennahverkehr soll auf diese Weise die Mobilität von Menschen ohne Auto (Jugendliche, Ältere usw.) verbessert werden. Auch die bessere Vernetzung von Ortsteilen untereinander und mit dem Hauptort ist ein Beweggrund für Gemeinden, dieses Konzept zu verfolgen".

Lassen Sie uns doch dieses bewährte Konzept einfach auch mal in Tutzing ausprobieren.
Sehr geehrte Herren ( bisher jedenfalls),
die Mitfahrerbankerl überzeugen mich auch nicht ganz, so gut gemeint die Idee ist. Nicht nur Kinder und Jugendliche sind potenziell gefährdet, auch älteren Menschen ist beim Mitfahren in fremden Autos schnell mal Handtasche oder Geldbeutel entwendet - natürlich nur, wenn es jemand bewusst darauf anlegt. Das werden die wenigsten sein, aber einer reicht schon...
Kann man vielleicht noch irgendwelche Sicherheitsvorkehrungen treffen? Einsteigen nur in registrierte Fahrzeuge mit "Bankerlausweis- oder -aufkleber" oder so?
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Wer bitte schön erlaubt seinen Kindern heute noch das Trampen? Im Gegensatz zu meiner Jugendzeit, sehe keine Tramper mehr am Straßenrand, egal welchen Alters.. Warum ist das wohl so? Alleine deshalb sehe ich zusätzlich zur Gefahr auch keinen Bedarf. Warum sollte man also die kindliche Neugier mit diesen Bänken wecken? Außerdem habe ich mit keinem einzigen Wort behauptet, dass die Autofahrer per Se alle Monster sind.
Übrigens: Auch die Autofahrer können sich bei der Mitnahme einer Gefahr aussetzten.
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Ich bin hier bei Herrn Pfitzner. Weder der Bank noch deren Initiatoren kann man die Schuld an irgendwas in die Schuhe schieben.
Wer seinen Kindern ab einem gewissen Alter mitfahren oder althergebrachtes trampen erlaubt, sollte sie zuvor lehren Sicherheitvorkehrungen zu treffen.
Beispielsweise das Kennzeichen zu fotografieren und umgehend nach Hause zu mailen. Zu meiner Zeit ging das noch nicht, mit heutigen Handys aber kein Problem.
Übrigens kann man überall ungefragt angesprochen und mitgenommen werden; auch an weniger öffentlichen Plätzen als einer Mitfahrbank.
Am Ende sind Autofahrer auch nicht per se alle ausnahmslos Monster, Triebtäter oder Bikerkiller
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Hallo Herr Pfitzner,

ich hoffe Sie behalten Recht. Das funktioniert genau so lange bis mal was passiert und jemand nicht mehr nach Hause kommt weil er in ein fremdes Auto eingestiegen ist.

Hier die Gebrauchsanweisung für das Mitfahrbankerl aus Ihrem Link:

Für Mitfahrwillige:
Richtungsschild für die gewünschte Fahrtrichtung ausklappen oder in die Hand nehmen.
Warten bis jemand anhält.

Wenn der/die Fahrer*in Ihnen vertrauenerweckend erscheint: Fahrtziel klären und bis zum vereinbarten Zielort mitfahren. Vorher noch Richtungsschild einklappen bzw. zurückstecken (Anmerkung von mir: als ob man bösen Absichten jemanden ansehen würde, an Naivität kaum noch zu überbieten)

Empfehlung: Benutzung ab 16 Jahren (also ab 16 sind alle sicher ? nur noch zum Lachen)

Für ein paar kG CO2 Ersparnis werden jetzt schon unsere Kinder und nicht nur die, in Gefahr gebracht.

VG

Rainer Wagner
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Hallo Herr Wagner,

wir können das verhindern, indem Eltern ihren Kindern das entsprechend beibringen. Mitfahrbankerl gibt es in über 50 Gemeinden in Bayern. Dort funktioniert das anscheinend problemlos... wie z. B. im Landkreisen Ebersberg und München: https://www.energieagentur-ebe-m.de/projekte/mitfahrbank... nur in Tutzing (und Bernried) soll das ein Problem sein?

VG

Bernd Pfitzner
Hallo Herr Pfitzner,
und wie wollen Sie das verhindern? Kinder machen es den Erwachsenen nach, Stichwort rote Ampel. Denkt bei den Grünen irgendwer mal etwas bis zum Ende durch? Vielleicht sollten Sie mal überlegen ob Sie im Fall der Fälle für diese Idee den Kopf hinhalten wollen.
VG
Rainer Wagner
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Hallo Herr Wagner,

ich weiß nicht, wie Sie daraus schließen, dass wir die Mitfahrbankerl für die Kinder vorgesehen haben. Diese sind natürlich für die Erwachsenen vorgesehen. Mitfahrbankerl werden in vielen Gemeinden als sinnvolle Ergänzung des ÖPNV genutzt. Wir wollen Erwachsene dazu ermuntern, diese Möglichkeit der Mobilität zu nutzen. Kinder sollten natürlich nicht in Autos von Fremden einsteigen.

Viele Grüße

Bernd Pfitzner
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Der Schwachsinn der Grünen nimmt kein Ende. Sollte nur ein Kind, ermuntert durch die Mitfahrbankerl zu einem Fremden ins Auto steigen und zu Schaden kommen, sollte man die dafür Verantwortlichen gleich mit einsprerren.
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