Verkehr
20.9.2022
Von ÖDP / vorOrt.news

Fahrräder vs. Autos

ÖDP klagt über gefährliche Kreuzungen, Vernachlässigung von Sicherheit und schlechte Verknüpfung mit dem ÖPNV

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Das Miteinander verschiedener Verkehrsmittel ist oft nicht einfach © ADFC

"Bikes vs. Cars": Einen Dokumentarfilm mit diesem Titel hat das Breitwand-Kino Starnberg am Dienstag in Kooperation mit dem Kreisverband Starnberg der ÖDP gezeigt. Ein weiterer Beitrag zu den aktuellen Forderungen, die Bedingungen fürs Radfahren zu verbessern. Kürzlich ist ein "Tutzinger Netzwerk Radentscheid Bayern" gegründet worden, das zurzeit an mehreren Stellen des Ortes Unterschriften sammelt. Weitere Sammelstellen für Radentscheid Morgen, am Donnerstag veranstaltet das neue Netzwerk eine "Critical Mass"-Radtour quer durch Tutzing, bei der alle Zweiräder - egal welcher Art - willkommen sind. "Critical Mass": Heute Zweirad-Tour durch Tutzing

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"Wunsch nach uneingeschränkter Mobilität": In Tutzing geht er derzeit nicht immer in Erfüllung © L.G.
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Mehr Rad fahren oder doch lieber absteigen? Da gehen die Ansichten offenbar auseinander © L.G.

Der Kreisverband der ÖDP erklärt dazu:

"Lärm und Luftverschmutzung, der Ruf nach Umgehungsstraßen, Stellplatzverordnungen, Stadtflucht aufs Land am Wochenende, steigende Energiepreise ... und gleichzeitig der Wunsch nach uneingeschränkter Mobilität ... um nur ein paar Schlagwörter aus der aktuellen Mobilitätsdebatte aufzuführen. Nicht umsonst findet vom 16. - 22.09.2022 wieder die Europäische Mobilitätswoche, dieses Jahr unter dem Motto „Besser verbunden“, statt.

Die Lösung kann nur ein grundlegendes Umdenken im Mobilitätsverständnis sein, für das sich die ÖDP schon lange, und nun auch als Unterstützer des Volksbegehren Radentscheid Bayern, einsetzt. Um die vereinbarten Klimaziele zu erreichen und die Ausbeutung unseres Planeten zu reduzieren, ist es dringend erforderlich, Energie-, Flächen- und jeglichen Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Dabei spielt der Radverkehr eine sehr wichtige Rolle. Leider fehlt es vielerorts an durchgehenden Radwegen oder man hat die Wahl zwischen ungepflegten Feldwegen oder gefährlichen Landstraßen. Innerorts spiegeln gefährliche Kreuzungssituationen die jahrzehntelange Vernachlässigung von Sicherheit und Attraktivität wider. Das gleiche gilt hinsichtlich sicherer Abstellmöglichkeiten oder der Verknüpfung mit dem ÖPNV. Schon 2017 hat sich die bayerische Staatsregierung selbst das Ziel gesetzt, bis 2025 den Anteil des Radverkehrs von 10 auf 20 Prozent zu verdoppeln.

Aus unterschiedlichsten Gruppierungen und politischen Kräften, wie der ÖDP, hat sich nicht grundlos ein breites Bündnis zusammengefunden, das hierfür notwendige Radgesetz für Bayern einzufordern, das die Staatsregierung und Kommunen verpflichtet, umweltfreundliche Mobilität praktisch umzusetzen."

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594 neue Fahrrad-Stellplätze am Tutzinger Bahnhof sind vor drei Jahren angekündigt worden. Doch bisher tut sich nichts. © L.G. / 594 Fahrradständer am Bahnhof vorgesehen
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