Verkehr
28.2.2022
Von vorOrt.news

Die Straßensanierung geht weiter

Heute beginnen die Arbeiten – Zwei Baufelder – Verkehr wird halbseitig vorbei geleitet

Die Winterpause bei der Tutzinger Straßensanierung ist vorbei. Am heutigen Montag werden die Arbeiten fortgesetzt - wieder auf zwei Baufeldern gleichzeitig.

Durch die Bündelung der verschiedenen Sanierungsmaßnahmen und das Konzept zweier gleichlaufender Baufelder könnten je nach Baufortschritt verschiedene Gewerke weitgehend ohne Unterbrechungen eingesetzt werden, erläutert das Staatliche Bauamt Weilheim. Auf unvorhersehbare Behinderungen könne man so flexibler reagieren und die Bauzeit verkürzen.

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Im nördlichen Teil der Hauptstraße soll die Sanierung bis November dieses Jahres fertig werden © Staatliches Bauamt Weilheim

Ampelregelung an den Baustellen

Der Verkehr wird mit einer Ampelregelung halbseitig an den Baustellen vorbei geführt. Für den Durchgangsverkehr wird eine großräumige Umleitungsempfehlung ausgeschildert. Solche Verkehrsteilnehmer, die nur durch Tutzing fahren wollen, werden gebeten, Tutzing während der Bauarbeiten großräumig zu umfahren.

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Auf solche Staus werden sich die Autofahrer von heute an im nördlichen Teil der Tutzinger Hauptstraße wieder einstellen müssen: Ein Bild aus dem vorigen Jahr © L.G.

Fußgänger müssen im Baubereich auf die andere Seite wechseln

Die Fußwege innerhalb der Baufelder werden entsprechend dem Baufortschritt angepasst und gesichert. Fußgänger müssen im unmittelbaren Baubereich die andere Gehwegseite benutzen.

Radfahrer müssen auf der Fahrbahn bleiben und bei Bedarf absteigen

Radfahrer müssen aus Platzgründen auf der Fahrbahn bleiben. In Bereichen, die zeitweise nur als Kiesfahrbahn vorhanden sind, werden die Fahrradfahrer gewarnt. Sie müssen bei Bedarf absteigen und die Gehwege benutzen.

Anlieger erhalten Informationen direkt von der Baufirma

Die von den Bauarbeiten betroffenen Anlieger erhalten nach Angaben des Bauamts unmittelbar vor Baubeginn eine Information der Baufirma. Wenn Zufahrten kurzfristig nicht befahrbar sind, stimme die Bauleitung vor Ort dies mit den Anliegern direkt ab.

Auch die Brücke am Kalkgraben wird saniert

Die beiden Baufelder sollen sich nach Angaben des Bauamts „mit größtmöglichem gleichen Abstand vorwärts“ bewegen und die Straßenseite wechseln. Zwischen Ringseisweg und Hans-Albers-Straße werden laut Bauamt wie schon im Süden Tutzings, soweit erforderlich, die Wasser- und die Niederschlagswasserleitungen einschließlich der Hausanschlüsse sowie weitere Leitungen erneuert und ein Glasfaserleerrohrnetz verlegt. Darüber hinaus kündigt das Bauamt die Sanierung der Brücke über den Kalkgraben an.

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Die Querungshilfe zwischen Nordbadstraße und Lidl-Markt soll verlegt werden

Die Querungshilfe wird verlegt

Die Gehwege und die Beleuchtung sollen ebenfalls erneuert und auf der Seeseite verlängert werden. Eine bestehende Querungshilfe soll ersetzt werden, zusätzlich soll auf Höhe der Akademie für Politische Bildung eine weitere Querungshilfe errichtet werden.

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Bei der Akademie für politische Bildung ist eine weitere Querungshilfe vorgesehen © L.G.

Finale Asphaltdecke wird unter Vollsperrung eingebaut

Auch Fahrradschutzstreifen sollen markiert werden. Wenn alle Leitungs- und Kanalbauarbeiten auf einem ausreichend langen Abschnitt abgeschlossen und die Randsteine gesetzt seien, könne die Tragschicht der neuen Fahrbahn abschnittsweise asphaltiert werden, so das Bauamt. Abschließend werde man dann nachts die finale Asphaltdecke unter Vollsperrung auf der gesamten Fahrbahnbreite einbauen. Die Maßnahmen sollen barrierefrei umgesetzt werden.

Projektpartner bitten wegen der Belastungen um Geduld

Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis November 2022 dauern. „Wir sind weiterhin bemüht, Baulärm, Verschmutzungen und Verkehrsbehinderungen auf ein Minimum zu begrenzen“, erklärt Silke Schweigler, Abteilungsleiterin Straßenbau Landkreis Starnberg am Staatlichen Bauamt Weilheim: „Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger von Tutzing und hier insbesondere die Anlieger sowie alle Verkehrsteilnehmer jedoch auch um Verständnis und Geduld.“ Den Projektpartnern – Staatliches Bauamt, Gemeinde Tutzing und Abwasserverband - sei bewusst, dass die Baumaßnahme trotz allem eine Belastung für die Anlieger, die Verkehrsteilnehmer und die gesamte Gemeinde darstellten.

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