Die Sperrung der Bahnstrecke zwischen Gauting und Starnberg ist inzwischen wieder aufgehoben worden. Es kann aber noch weiter zu Verzögerungen kommen.
Aufgrund eines Notarzteinsatzes am Gleis war die Bahnstrecke zwischen Gauting und Starnberg am Montagabend für etwa zwei Stunden gesperrt. Die Regionalzüge aus Richtung München konnten von etwa 18.30 Uhr an nicht in Richtung Tutzing, Weilheim und Kochel verkehren. Die Regionalzüge aus Richtung Garmisch-Partenkirchen und Kochel fuhren bis Weilheim und Tutzing, dort endeten sie vorzeitig. Die S-Bahnen der Linie S 6 in Richtung Tutzing verkehrten bis Gauting und endeten dort vorzeitig. Zwischen Starnberg und Tutzing bestand ein S-Bahn-Pendelverkehr. Die S-Bahn München richtete zwischen Gauting und Starnberg einen Schienenersatzverkehr mit Taxis ein.
Die S-Bahn, die um 17.56 Uhr am Münchner Hauptbahnhof in Richtung Tutzing abgefahren ist, stoppte etwa auf Höhe von Gut Rieden vor Starnberg abrupt, wie Fahrgäste berichten. Im Zug verbreiteten sich schnell Informationen über einen möglichen Personenschaden. Schnell kamen Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr zum Ort des Geschehens. Die Suche dauerte längere Zeit. Genaue Angaben darüber, was genau vorgefallen ist, gab es bisher nicht. Gegen 20.15 Uhr wurde die Sperrung der Bahnstrecke wieder aufgehoben.
Am vergangenen Samstag gab es bei der Bahn einen Zwischenfall am Tutzinger Bahnhof: Eine leere S-Bahn ist beim Rangieren entgleist.
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