Verkehr
11.2.2020
Von Ulrich Wagner

Die widersprüchliche Brücke

Von der einen Seite dürfen nur Fußgänger drüber, von der anderen Seite auch Radfahrer

Spaß? Ernst? Die jüngst von der Tutzinger Ortsgruppe des Fahrradclubs ADFC thematisierten Verkehrsbeispiele lassen sich aktuell fortsetzen. Die Bahnbrücke nahe dem Schorn etwa dürfen von der einen Seite aus nur Fußgänger benutzen, von der anderen Seite aus aber sowohl Fußgänger als auch Radfahrer.

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Hinauf dürfen auch Radfahrer über die Brücke © Ulrich Wagner
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Hinunter zum See dürfen nur Fußgänger © Ulrich Wagner

Spaß und Ernst im Verkehr: Dazu haben ADFC-Mitglieder noch viele weitere Beispiele gefunden:
Vielbahnstraßen und selbstfahrende Räder

Quelle Titelbild: Ulrich. Wagner
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Ulrich Wagner

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Comments

Warum auch immer so eine Situation entstanden ist – Weitergabe an die zuständige Stelle hilft!
Nachdem ich diesen Zustand an die Sachbearbeiterin im Rathaus, Frau Haidinger, weitergegeben habe, wird jetzt das Schild Fußweg gegen ein Schild kombinierter Fuß-/Radweg ausgetauscht.
Sollte gerade keines vorrätig sein, wird es bestellt.
Vielen Dank an Frau Haidinger für den freundlichen Kontakt und die schnelle Erledigung.
Gleiches gibts an der Brahmspromenade. Von Süden kommen darf man inzwischen am oberen Weg durch fahren. Es fehlt nur noch weiter vorne vor den Spielplätzen das Hinweisschild wie der Radweg weiter geht, als links.

Von Norden kommend muss man am Beginn des Weges eigentlich absteigen. Das steht das Schild Fußgänger. Wenn man dann 50m geschoben hat, darf man laut neuem Schild Fußgänger/Radler wieder aufsteigen. Dieses Schild gehört an den Anfang und das andere ganz weg.

Hatte das schon vor längerem weiter gegeben.
(Bearbeitet)
Widersprüchliche Beschilderungen (in die eine Richtung darf man dies, in die andere das) findet man auf den Wegen zwischen Tutzing und Unterzeismering, aber auch im Ortsgebiet von Tutzing häufiger. Ist ja auch egal, es hält sich sowieso niemand dran.
Zusammen mit einer ähnlichen Feststellung meldete ich diesen Widerspruch auf der sog. "Kuhbrücke" bereits im September 2015 schriftlich an die Gemeinde. Da keinerlei Reaktionen erfolgten, schrieb ich im Januar 2016 nochmals. Am 15.02.2016 teilte man mir mit, dass diese "Anregungen" in den Zuständigkeitsbereich von Verwaltung und Bürgermeister in Zusammenarbeit mit den Fachbehörden fällt. Aus organisatorischen Gründen würden solche Anregungen in den täglichen Arbeitsablauf einfließen und entsprechend ihrer Priorität bearbeitet. Bis 16.09.2016 war für diese wenige Minuten erfordernde Arbeit (Schildwechsel) jedoch noch immer keine "Priorität" gegeben und ich schrieb an die 2. Bürgermeisterin, Frau Dörrenberg. Da neuerlich keine Reaktionen erfolgten, meldete ich mich am 27.01.2017 nochmals bei Frau Dörrenberg, welche mir am 30.01.2017 antwortete. Eine Antwort, welche auch einer eventuellen Anregung von mir "zum zweispurigen Ausbau der alten Straße nach Traubing" gerecht geworden wäre und mich "Dummerle" schließlich mit dem Satz "Die Entscheidungen (Erledigung nach Dringlichkeit) mögen manchmal für den besorgten Bürger nicht nachvollziehbar sein, ergeben sich aber aus dem Zusammenfluss aller rechtlichen Würdigungen und Notwendigkeiten" bis heute in einen Ruhezustand versetzte. Die oben angedeutete "ähnliche Feststellung" ist übrigens eine kurze Verbindung von Pommernstraße zum Schönmoosweg und nur für Fußgänger geöffnet, obwohl sich an dieser Verbindung Garagen und eine Grundstückseinfahrt befinden. Auch hier wird nach über vier Jahren scheinbar noch immer nach einem Anlass gesucht um die Beschilderung zu ändern.
...... so viel zu "Weitergabe an die zuständige Stelle hilft!"
Es scheint sich aber etwas positiv geändert zu haben seit Frau Haidinger das macht.

Vor ca.14 Tagen hatte ich Frau Haidinger geschrieben, dass die Bauarbeiter oben in der Bahnhofsstrasse das 30er Schild, im Rahmen einer temporären Sperrung, entfernt aber nach Abbau der Sperre nicht mehr aufgebaut haben.

Am nächsten Tag stand es wieder.

Auch mal an dieser Stelle ein Danke für die schnelle Erledigung.
(Bearbeitet)
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