Verkehr
10.7.2018
Von vorOrt.news

Im Norden keine Umleitungsmöglichkeit

Bei der Sanierung der Hauptstraße stehen teils Arbeiten auf engstem Raum bevor - Pläne für Verkehrsführung

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Einigen Klärungsbedarf gibt es noch, bevor die Bauarbeiten beginnen © Klöpfer GmbH & Co. KG

Es wird nicht leicht mit den Umleitungen. Bei der Sanierung der Tutzinger Hauptstraße - voraussichtlich von April nächsten Jahres an - wird es abschnittweise unterschiedliche Lösungen geben. Genau stehen sie noch nicht fest, aber in groben Zügen hat Verkehrsplaner Benjamin Neudert die Vorgehensweise bei einem Bürgerforum am Montagabend erläutert.

Im Süden wird der Verkehr wohl in Unterzeismering hinauf zur Straße Kampberg-Tutzing, über die Lindemannstraße und die Bräuhausstraße umgeleitet werden.

Zwischen Kreisverkehr und Bahnhofstraße wird daran gedacht, den Verkehr in Richtung Norden normal durchzulassen und den in Richtung Süden über die Bräuhausstraße umzuleiten. Bei den Bauarbeiten im Ortszentrum soll der Verkehr über die Kirchen- und Oskar-Schüler-Straße geführt werden.

Schwierig wird es nach Neuderts Angaben weiter nördlich. Von der Oskar-Schüler-Straße an gebe es keine Umleitungsmöglichkeit mehr. In diesem Bereich müssen die Arbeiten deshalb nach seinen Worten in 50-Meter-Baufeldern mit Ampelanlagen abgewickelt werden. Das sei für die Baufirmen sehr schwierig. Er sprach von einer Notlösung: „Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit.“ Die Baufirmen müssen dann auf engstem Raum arbeiten, während der Verkehr auf der anderen Straßenseite weiter läuft.

Schulwegsicherheit gehört noch zu den offenen Themen

Es gibt aber für die Bauphase noch etliche bisher nicht geklärte Themen, wie Neudert sagte: Radverkehrsführung, gesicherte Querungsstellen, Integration der Schulwegsicherheit, zeitliche Abstimmung mit den Schulferien, Abstimmung mit Feuerwehr und Rettungsdiensten und Abstimmung mit den Gewerbetreibenden.

Der Tutzinger Gemeinderat Bernd Pfitzner von den Grünen hatte sich im Verkehrausschuss bereits für eine genaue Klärung der Schulwege während der Umleitungszeit ausgesprochen. Dies soll in Zusammenarbeit von Landratsamt und Polizei geschehen, kündigte Neudert an. Über die Umleitungen entscheide das Landratsamt unter Einbeziehung der Polizei, sagte er: „Die Gemeinde Tutzing und das Staatliche Bauamt werden nur angehört.“

Rettungsfahrzeuge müssen nach Neuderts Worten jederzeit durch die Baustelle fahren können.

Quelle Titelbild: Klöpfer GmbH & Co. KG
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