Verkehr
20.2.2018
Von vorOrt.news

Weniger als zwei Prozent der Autos zu schnell

Weniger als zwei Prozent der Fahrzeuge fahren in der Tutzinger Hauptstraße zu schnell. Das ist das Ergebnis einer neuen Verkehrsmessung. Bürgermeisterin Marlene Greinwald hat dies gestern im Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss des Gemeinderats berichtet.

In der Hauptstraße wurde auf Höhe des Gymnasiums gemessen. Dort sind nach diesen Angaben in einem Zeitraum von acht Tagen 987 von rund 64 000 Autos zu schnell gefahren. Marlene Greinwald sprach von einer „Beanstandungsquote“ von 1,7 Prozent. Rechnerisch wären 987 Fahrzeuge knapp 1,55 Prozent von 64 000, doch diese Differenz wurde nicht näher erläutert. Sieben Autos sind nach der Messung schneller als 100 Stundenkilometer gefahren. Die meisten davon seien wohl Einsatzfahrzeuge gewesen, sagte die Bürgermeisterin.

In der Bahnhofstraße sind in acht Tagen 100 von 25 200 Autos zu schnell gefahren – eine Beanstandungsquote von rund 0,4 Prozent. In diesem Fall waren zwei Autos schneller als mit 100 Stundenkilometern unterwegs. Gemessen wurde in diesem Fall im unteren Bereich der Bahnhofstraße, bei Hausnummer 10. Durchschnittlich fuhren damit täglich in der Hauptstraße etwa 8000 Autos und in der Bahnhofstraße etwa 3000 Autos.

Die Ergebnisse der Verkehrsmessung wurden im Zusammenhang mit Beratungen über Geschwindigkeitsbeschränkungen vorgestellt. Eine Tempo-30-Zone mit Recht-vor-Links-Regelung fürs ganze Ortszentrum zwischen Bahnlinie und Hauptstraße wurde abgelehnt. Dagegen soll in der Bahnhofstraße eine Tempo-30-Regelung ohne Rechts-vor-Links-Vorschrift eingeführt werden. Tempo 30 in der Bahnhofstraße - nicht im ganzen Ortszentrum

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Gemessen wurde in der Hauptstraße auf Höhe des Gymnasiums © L.G.
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Quelle Titelbild: L.G.
ID: 499
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