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Heute um 19 Uhr wird im Festzelt o‘zapft

Der Seehof präsentiert sich wie verwandelt – Großes Interesse bei Medienvertretern

Einen feschen Auftakt zur Festwoche mit der Fischerhochzeit gibt es heute Abend im Festzelt auf dem Seehof: Tobias Wegl, der Vorsitzende des Veranstaltungsvereins Tutzing, wird um 19 Uhr das erste Fass Bier o’zapfn, bevor die Kabarettistin Luise Kinseher ihren Auftritt hat.

Der Seehof präsentiert sich unterdessen wie verwandelt. Wo über Jahre und Jahrzehnte eine mehr oder weniger gepflegte Wiese und seit einiger Zeit ein Lagerplatz für Bagger, Lkws und Baumaterial war, sieht auf einmal alles viel ansprechender aus. Nicht nur das Zelt und weitere Aufbauten rundherum stehen. Das ganze Areal wirkt frisch herausgeputzt. Auf größeren Flächen sind Hackschnitzel verteilt, damit alles gut begehbar ist. Bauhof-Leiter Boris Wolff hat heute noch alles inspiziert und für Feinschliff gesorgt. Auch auf dem Ufergrundstück neben dem Dampfersteg stehen schon Stände.

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Wie verwandelt: Der Seehof präsentiert sich zu Beginn der Festwoche heute wie neu © L.G.
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Der Tutzinger Bauhof-Leiter Boris Wolff hat heute für den letzten Feinschliff gesorgt

Die Aufführungen in diesen Tagen werden fürs Publikum gut vernehmbar sein – dafür ist gesorgt. Die Verstärkeranlage im Zelt hat es in sich. Bei einigen Soundchecks war das unüberhörbar. Dumpfe Bässe tönten durchs ganze Tutzinger Ortszentrum. Ob wohl die Musik bei den Konzerten durchgehend so durchdringend laut sein werde, fragten sich Anwohner rundherum. Nein, voll aufgedreht werden soll die Lautstärke nicht, wurde uns auf Nachfrage versichert. Bis 108 Dezibel soll die Anlage maximal schaffen – das ist enorm viel. Aber bei der Polkaparty von LaBrassBanda morgen, zu der 2000 Personen erwartet werden, sollen es „nur“ etwa 100 Dezibel sein. Da die Dezibel-Skala logarithmisch ist, bedeutet ein Unterschied von 8 Dezibel nicht "8 Prozent leiser", sondern der Unterschied ist deutlich größer - er entspricht ungefähr 84 Prozent weniger Schallleistung. Laut wird’s zweifellos trotzdem werden – aber das Fest mit seinen Konzerten ist ja, wie einer der Organisatoren sagte, „in dieser Größenordnung fast schon ein Jahrhundertereignis in Tutzing“.

Auch viele Journalisten lockt die Fischerhochzeit nach Tutzing. Etwa 30 Medienvertreter werden erwartet, darunter mehrere Kamerateams. Allein vom Bayerischen Rundfunk werden vier Busse nach Tutzing kommen. Lokal ist das Interesse ebenfalls groß, sowohl bei den hiesigen Zeitungen als auch bei den regionalen Radio- und Fernsehsendern. Auch die Fotogruppe Traubing wird Aufnahmen machen, so beim Polterabend.

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Auch am Ufer zwischen Bier- und Dampfersteg stehen schon Stände
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