Eine sicherere Kreuzung und ein verlängerter Gehweg sollen in Traubing den täglichen Schulweg der Kinder entschärfen Die Kreuzung neben der Grundschule gilt als unübersichtlich, weil Fahrzeuge aus beiden Richtungen vergleichsweise zügig heranfahren. Wie können Autofahrer an der Einmündung frühzeitig zum Abbremsen gebracht werden? Das ist eine der Fragen, über die diskutiert wird.
Beratungen der Gemeinde Tutzing mit einem Ingenieurbüro über Verbesserungen haben bereits stattgefunden. Dabei waren auch das Staatliche Bauamt und die Verkehrspolizei eingebunden.
Am wahrscheinlichsten ist nach den bisherigen Überlegungen eine bauliche Engstelle – etwa mit einem Baum oder einem Blumenkübel. Gewünscht wird auch eine Erweiterung der Bushaltestelle in Richtung Feldafinger Straße. Dort wurde kürzlich Bewuchs entfernt – deshalb steht nun mehr Platz zur Verfügung.
Voraussichtlich werden die beiden Bushaltestellen an der Schulstraße umgebaut und die Kreuzung verschwenkt werden. Auch eine Verlängerung des Gehwegs ist Teil des Konzepts, das der Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss des Tutzinger Gemeinderats bereits befürwortet hat. Im Gespräch ist auch die Möglichkeit, Teile der Maßnahme vorzuziehen. Die besonders unübersichtliche Ausbuchtung an der Ecke Feldafinger Straße könnte demnach zunächst provisorisch getestet werden, bevor eine endgültige, kostenintensivere Lösung umgesetzt wird.
Für die Gesamtmaßnahme - inklusive der Bushaltestellen werden Kosten im mittleren fünfstelligen bis niedrigen sechsstelligen Bereich geschätzt. Für den Gehweg und die Verschwenkung der Feldafinger Straße liegt bereits eine erste Kostenschätzung vor: Deren Herstellungskosten werden mit knapp 94 000 Euro beziffert. Über die Finanzierung soll in den kommenden Haushaltsberatungen gesprochen werden.

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