Grandioses Wetter, beste Stimmung, idyllische Atmosphäre: Bei idealen Bedingungen haben am Mittwoch die Monatshausener und die Garatshausener ihre neuen Maibäume aufgestellt. Weit mehr als 1000 Besucher waren es in Monatshausen, über 400 Gäste in Garatshausen. In beiden Orten haben sich zahlreiche Einheimische stark engagiert - schon bei den Vorbereitungen. Sie haben die Fichten ausgesucht, sie hergerichtet und bemalt, sie gelagert und bewacht. Der Garatshausener Baum war so von Fahrzeugen eingeparkt, dass er nach Überzeugung aller Beteiligten nie und nimmer geklaut werden konnte. Auch dem Monatshausener Baum blieb ein Diebstahl erspart.
Kräftige Burschen haben die langen Stämme an ihre Plätze gebracht und emporgehievt. Auch junge Leute waren dabei, die sichtlich Spaß und Interesse an dieser Tradition zeigten. Kurz vor halb zwölf Uhr stand der Baum in Monatshausen, genau eine Minute vor zwölf Uhr Mittag haben es die Garatshausener geschafft, die etwas später angefangen hatten. Sie haben aber noch den Bus von Andechs nach Tutzing abgewartet, der pünktlich um 11.47 Uhr bei ihnen hielt, damit noch ein paar Gäste, die mit ihm kamen, den Schluss des Aufstellens beobachten konnten.
Anschließend gab es sowohl in Monatshausen als auch in Garatshausen noch viel Gelegenheit zum Feiern und für ausgiebige Gespräche. Angesichts des harmonischen Ablaufs stellten sich die Besucher auch geduldig in die Warteschlangen. Um ein Bier zu bekommen, mussten sie in Monatshausen zeitweise 50 Minuten anstehen. Als sie endlich dran waren, meinten einige, sie müssten sich fürs nächste Glas gleich wieder anstellen. Das tat dann wohl auch der eine oder andere.






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