Eine wichtige Veranstaltung gerade für ältere Menschen findet am heutigen Dienstag, dem 28. Oktober 2025 um 17 Uhr im Roncallihaus in Tutzing statt. Es geht um Enkeltricks, Schockanrufe, falsche Polizisten und andere Betrügereien. Kriminalhauptkommissar Matthias Hamann von der Beratungsstelle der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck wird in Vortrag und Gespräch zu diesem gerade jetzt wieder aktuellen Thema informieren. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und die Pfarrei St. Joseph Tutzing laden alle Interessierten herzlich dazu ein.
Die Bayerische Polizei hat in den letzten Jahren auf vielfältige Weise vor den Gefahren des Telefonbetrugs gewarnt und über das richtige Verhalten aufgeklärt. Doch obwohl die meisten Menschen über diese Betrugsformen Bescheid wissen, gelingt es den professionell agierenden Betrügern immer wieder, Menschen über das Telefon um große Geldbeträge und manchmal auch um ihr gesamtes Erspartes zu bringen. Dabei können die Opfer von Telefonbetrug Menschen aller Altersgruppen sein, vorwiegend richtet er sich aber gezielt gegen ältere Menschen.
"Der so genannte Enkeltrick ist eine besonders hinterhältige Form des Betrugs, der für Opfer oft existenzielle Folgen haben kann", warnt die Polizei: "Sie können dadurch hohe Geldbeträge verlieren oder sogar um Ihre Lebensersparnisse gebracht werden." Mit den Worten "Rate mal, wer hier spricht" oder ähnlichen Formulierungen, so die Polizei weiter, rufen Betrüger bei meist älteren und allein lebenden Personen an, geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld. Als Grund werde ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, ein Auto- oder Computerkauf. Die Lage werde immer äußerst dringlich dargestellt. Oft würden die Betroffenen durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt: "Sobald das Opfer zahlen will, wird ein Bote angekündigt, der das Geld abholt." (Quelle: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkeltrick/
Kommentar hinzufügen
Kommentare