Sport
23.1.2023
Von vorOrt.news

1000 Wanderer sollen den See umrunden

Große Pläne für die „Dreikönigstour“ im nächsten Jahr – „Afterparty“ mit Scheck für Tierhilfe Tutzing

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Organisatoren der Wanderung, Mitglieder der Tierhilfe Tutzing und Dackel "Fido" bei der Scheckübergabe: (von links) Manfred Kager, Katharina Riegel, Susanne Roser (Team Dreikönigstour), Carlotta Fuchs, Caro Fuchs, Evi Öttl, Emmi Hoffmann, Bianca Tippel, Ruth Holzer und Stephan Holzer (Tierhilfe Tutzing)

„Dreikönigstour“: Diesen Namen wird die Wanderung rund den Starnberger See behalten. Das hat Organisator Manfred Kager in der Tutzinger Gaststätte „Tutzinger Hof“ bei einer „Afterparty“ zu dieser Veranstaltung vor zwei Wochen angekündigt. Er zieht damit die Konsequenzen aus einem Markenstreit um den bisherigen Namen. Damit macht er aus der Not eine Tugend: Die „Dreikönigstour“ wird bereits zu einem Begriff. Und Kager hat Großes vor: Bei der Wanderung Anfang nächsten Jahres will er es auf 1000 Teilnehmer bringen. Das wären mehr als doppelt so viele Menschen als diesmal. 450 Teilnehmer sind es gewesen.

Gewandert wurde auch vor und nach der „Afterparty“ - von Starnberg nach Tutzing. Im Tutzinger Hof gab es dann auf Einladung seiner Betreiber Petra Gsinn und Rolf Läkamp neben ausgiebigen Gesprächen und guter Laune viel für das leibliche Wohl: Bratwurst, Nackensteak, Nudelsalat, Kartoffelsalat und mehr. Die Restaurantküche kann zwar wegen eines Wasserschadens nach wie vor nicht genutzt werden. Aber die Tutzinger Missions-Benediktinerinnen haben ihre Küche im Haus St. Benedikt zur Verfügung gestellt. Petra Gsinn und Rolf Läkamp schwärmen sehr von der Hilfsbereitschaft der Schwestern. In einer Hütte haben sie zusätzlich Fleisch Würste gegrillt.

Einen Scheck über 500 Euro überreichte Organisator Manfred Kager der Tierhilfe Tutzing e.V. Deren Mitglieder standen nämlich bei der Wanderung zur Versorgung mehrerer Hunde parat, die mit um den Starnberger See gelaufen sind. Hätte es der eine oder andere der Vierbeiner nicht geschafft, dann hätten sie ihn abgeholt. Aber alle Hunde sind tapfer die etwa 50 Kilometer um den ganzen See gelaufen – bis ins Ziel.

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Gut gewandert, gut gegessen: Im "Tutzinger Hof" gab es eine "Afterparty" zur Dreikönigstour
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Wegen großer Nachfrage soll es in diesem Jahr auch eine Sommertour geben

Ausgegeben worden waren bei der dioesjährigen Wanderung mehr als 500 kostenlose Tickets. Einige Personen hatten vorher abgesagt, einige waren am Veranstaltungstag nicht erschienen. Das bedauern die Organisatoren, denn etwa 100 Personen seien noch auf der Warteliste gewesen und hätten keine Tickets mehr bekommen. Das werten die Veranstalter als Beleg für das mittlerweile große Interesse an der Veranstaltung. Deshalb plant das Team um Manfred Kager außrdem eine kleine Sommertour, wie ankündigte - "nicht zwingend am Starnberger See, aber dennoch in Bayern". Hier sei man noch in Klärung.

Für die 50 Kilometer um den Starnberger See hat niemand länger als zwölf Stunden gebraucht

Die weiteste Anreise hatte bei der „Dreikönigstour“ eine Dame von der Nordseeinsel Sylt, aber auch Regionen wie Berlin, Nordrhein-Westfalen und andere Bundesländer waren nach Angaben der Organisatoren gut vertreten. Die schnellsten Teilnehmer waren nach rund sechs Stunden und 30 Minuten im Ziel. Dabei handelte es sich aber um Jogger, nicht um Wanderer. Länger als zwölf Stunden hat nach Angaben der Organisatoren niemand gebraucht. Sie gehen davon aus, dass 80 Prozent der Teilnehmer die komplette Runde geschafft haben und nicht vorher ausgestiegen sind. Genau erfasst worden ist dies nicht. Vorfälle auf der Strecke habe es nicht gegeben, die Sanitäter vom Bayerischen Roten Kreuz hätten hauptsächlich Blasen versorgt und einmal einen Stützverband angelegt: „Ansonsten war alles ruhig, was auch daran liegt, dass viele Teilnehmer erfahrene Langstreckenwanderer sind.“ Versorgt wurden die Teilnehmer an drei Versorgungsstationen in Niederpöcking, Ammerland und Seeshaupt.

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