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Schulbeginn mit Umwegen

Willkommensschild wird zu beliebtem Fotomotiv – Neue Warnschilder wirken nicht immer

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Menschenauflauf an der Greinwaldstraße - aber dort ist der Schuleingang zurzeit gar nicht © L.G.

Der Schulbeginn war heute bei den Tutzinger Erstklässlern irgendwie anders als in früheren Jahren. Am Eingang zur Grundschule in der Greinwaldstraße erwartete ein großes, nett gestaltetes Schild „Herzlich willkommen“ die Neulinge und ihre Eltern. Aber weiter zum gewohnten Eingang führte der Weg ebenerdig nicht, denn wegen der Sanierungsarbeiten, die mittlerweile laufen, versperrt ein Zaun dort den Zutritt. Deshalb gab es für diejenigen, die an der Greinwaldstraße ankamen, einen – mit einem Pfeil angezeigten - kleinen Umweg, die Treppe hinunter und über den unteren Pausenhof hinüber zum Eingang an der Traubinger Straße. Das Willkommensschild erwies sich aber als beliebtes Fotomotiv.

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Recht unbeholfene Rangier- und Wendemanöver von Autofahrern kann man morgens bei Unterrichtsbeginn oft vor der Schule beobachten © L.G.
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Der Schulanfang ist in Etappen abgelaufen. Für die Erstklässler war der Unterrichtsanfang zeitlich gestaffelt, die einen waren früher und die anderen später dran. Bei den Informationen darüber hatte es aber offenbar Probleme gegeben. Sie werden neuerdings über einen so genannten „Schulmanager“ per App im Internet verbreitet, aber die Technik scheint ein paar Tücken gehabt zu haben. Letztlich hat die Schule aber dann doch für alle begonnen.

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Die nett gestaltete Tafel dürfte heute eines der begehrtesten Fotomotive gewesen sein © L.G.

An der Straße haben Gemeindemitarbeiter am Tag zuvor große, auffallende Schilder mit der Aufschrift „Achtung, Schule!“ aufgestellt. Die meisten Verkehrsteilnehmer verhalten sich in diesem Bereich vorsichtig, aber manchen ist das erkennbar egal. Während heute Kinder und Erwachsene am Schuleingang bei der Greinwaldstraße standen, tauchten mehrmals offenkundig verwirrte Autofahrer auf, die direkt nebendran in der selben Einfahrt mühevoll umzudrehen versuchten, und einige radelnde Personen rauschten mit ihren Drahteseln ungebremst nah an den Menschen vorbei über den Zebrastreifen die Straße hinunter. Einige Leute zeigen sich also, wie man erkennen konnte, selbst von grellen Warnhinweisen völlig unbeeindruckt. Immerhin scheint es sich dabei um Minderheiten zu handeln.

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Grell und auffallend: Die neuen Schilder sind eigentlich unübersehbar. Manche Verkehrsteilnehmer ignorieren sie dennoch. © L.G.
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