Wo ist für das Tutzinger Feuerwehrhaus der beste Platz? Weil die bisherige Anlage an der Oskar-Schüler-Straße als nicht mehr leistungsfähig gilt, waren in jüngerer Zeit etliche andere denkbare Standorte im Gespräch - vom „Hartplatz“ beim Würmseestadion bis zur Wiese beim Rathaus. Doch vorerst wird es nun doch keine Änderung geben: Die auf Rettungswesen spezialisierte Bonner Firma Forplan hält nach Untersuchungen den bisherigen Standort für optimal. Denn sie ist zu dem Ergebnis gekommen, dass von dort aus im Ernstfall die meisten Tutzinger Ziele am schnellsten zu erreichen und die vorgeschriebenen "Hilfsfristen" damit am besten einzuhalten sind.
Der Tutzinger Gemeinderat ist dieser Auffassung gefolgt: Er hat beschlossen, dass das Feuerwehrhaus dort bleiben soll, wo es ist. Dennoch muss sich nun erst einmal zeigen, ob dies wirklich eine endgültige Entscheidung ist. Denn jetzt geht es erst an die konkreten Planungen und Kostenberechnungen.
Dabei wird wahrscheinlich auch die Anlage des Verband Wohnen neben dem Feuerwehrhaus einbezogen werden. Sie gilt vor allem aus Energiegründen nicht mehr als zeitgemäß und wird wohl ebenso erneuert werden wie die Verbandsanlage im Schönmoos. Ob das allerdings neben dem Feuerwehrhaus geschieht oder an einer anderen Stelle in Tutzing, scheint offen zu sein. Damit könnte für eine komplette Neuplanung das gesamte Areal des Feuerwehrhauses und der Wohnanlage zur Verfügung stehen.
Aber auch zu einer Verlegung des Feuerwehrhauses könnte es immer noch kommen, falls sie sich im Verlauf der weiteren Arbeiten als sinnvoller erweisen sollte. Zunächst einmal freut sich der Tutzinger Feuerwehrkommandant Christoph Knobloch aber über den aktuellen Stand der Dinge: „Der Ist-Standort ist der ideale Standort in der Gemeinde Tutzing.“

Kommentar hinzufügen
Kommentare