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Teurer Missbrauch des Notrufs

Absichtlich ausgelöster Fehlalarm in Traubing kostet voraussichtlich mehrere tausend Euro

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Immer wieder muss die Feuerwehr umsonst ausrücken. Fehlalarme machen einen ansehnlichen Anteil aller Einsätze aus, wie diese Aufstellung der Traubinger Feuerwehr belegt © Freiwillige Feuerwehr Traubing

Nächtlicher Notruf: In der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 2.40 Uhr teilte ein 39-jähriger in Weilheim wohnender Mann bei der integrierten Leitstelle des Bereichs Fürstenfeldbruck mit, dass bei einem Anwesen in Traubing sichtbar Rauch und Feuer aus dem Dachgeschoss eines Einfamilienhauses zu sehen sei und dass sich seine Freundin noch in dem betreffenden Anwesen befinde. Die sofort alarmierte Feuerwehr, die kurz darauf am vermeintlichen Einsatzort eintraf, habe jedoch keinerlei Gefahrensituation feststellen können, so die Starnberger Polizei - und „erst recht kein Feuer und keinen Rauch“.

Nach den bisherigen Ermittlungen handelte es sich bei dem Mitteiler um den Ex-Freund der Bewohnerin. Er habe absichtlich eine Fehlalarmierung ausgelöst. Diese Aktion wird ihn jetzt eine Stange Geld kosten: Neben einer Strafanzeige wegen Missbrauchs von Notrufen kommen auf ihn auch die Kosten des Feuerwehr- und Polizeieinsatzes zu - in Höhe von mehreren tausend Euro.

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