Am Donnerstag voriger Woche, dem 13. August 2026, wurde der Polizeiinspektion Starnberg gemeldet, dass in einem Waldstück nahe der Kustermannstraße in Tutzing, mehrere tote Katzen, verpackt in blauen Müllsäcken, aufgefunden wurden. Bereits im April 2026 war der Polizei ein gleichgelagerter Fall gemeldet worden. Unter den aufgefundenen Katzen befanden sich sowohl ausgewachsene Katzen als auch Kitten bzw. Jungkatzen. Die Todesursache konnte aufgrund einer langen Liegezeit nicht geklärt werden.
Darüber hinaus sei es seit Beginn des Jahres in dem selben Waldstück vermehrt zu Fällen der Jagdwilderei gekommen, berichtet die Starnberger Polizei. In diesem Zusammenhang habe man auch Überreste von fachmännisch zerlegten Wildtieren festgestellt. Bereits in den vergangenen Jahren seien bei der Polizeiinspektion Starnberg vergleichbare Fälle angezeigt worden
Ein möglicher Zusammenhang der Vorfälle wird derzeit intensiv geprüft, wie die Polizeiinspektion Starnberg berichtet. Sie hat wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sowie des Verdachts der Jagdwilderei die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Mithilfe der Bevölkerung. Folgende zentrale Fragen sind hierbei nach ihren Angaben von Bedeutung:
- Haben Sie, insbesondere im Bereich des Waldstücks nahe der Kustermannstraße, verdächtige Personen / Fahrzeuge beobachten können? Insbesondere geht es um Personen, die blaue Müllsäcke in den Wald transportierten.
- Konnten Sie verdächtige Geräusche im Bereich des besagten Waldstücks wahrnehmen?
- Werden, insbesondere seit Anfang des Jahres, vermehrt Katzen im Bereich Tutzing und Umgebung vermisst?
Die Ermittler bitten eventuelle Zeugen, auffällige Beobachtungen im Zusammenhang mit den geschilderten Ereignissen unter der Telefonnummer 08151 3640 zu melden.
Pkw mit „Sau“ beschmiert
In der Zeit zwischen dem 11. August und dem 13. August 2026 wurde ein in der Heinrich-Vogl-Straße in Tutzing abgestellter Pkw der Marke Hyundai mit dem Wort „Sau“ beschmiert. Dadurch entstanden Kratzer an dem Fahrzeug. Der Schaden wird von der Polizei auf 100 Euro geschätzt. In der Vergangenheit sei ist es bereits zwei Mal zu ähnlich gelagerten Fällen gekommen, berichtet die Polizei. Sie bittet eventuelle Zeugen um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 08151 3640.

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