Von Schrettenbrunner Werner

Kahlschlag am See

Eine vitale Eiche wurde mit gefällt

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Der Karibikbaum wurde gefällt, aber nicht nur die kranke Schwarzkiefer, sondern auch die darunter seitlich herauswachsende vitale Eiche!

Der Bürgermeister spricht von einem kranken Baum und lässt dann gleich noch einen zweiten gesunden mit abschneiden. Das wurde so nie kommuniziert und ist wohl auch nicht durch den Beschluss des zuständigen Gemeinderats-Ausschuss gedeckt.

Die Eiche hätte den Platz des Karibikbaums einnehmen können und auf Grund ihrer Formgebung wäre über die Jahre wieder eine ähnliche Silhouette entstanden. Der Baum war gesund, der Stamm hatte schon einen erheblichen Durchmesser (Foto), so dass er als eigenständig gelten konnte.

Die Fällung der Schwarzkiefer hätte bei umsichtiger Arbeitsweise auch ohne Beschädigung der Eiche erfolgen können. Die Gemeinde hätte sich das Geld für eine Neuanpflanzung gespart.

Jetzt ist alles zerstört, wer wollte das?

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Kahlschlag am See
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Kommentare

Sehr geehrter Herr Seitz, dass es in Tutzing 2026 "viel mehr Bäume" gibt als 1956-1966 halte ich für eine gewagte These, bei der Nachverdichtung die Tutzing seit dem erlebt hat. Wenn Sie das durch Fakten belegen können, lasse ich mich aber gerne dazu belehren. Wenngleich auch das noch keine Rechtfertigung ist.
Es dürfen gerne auch mehr Bäume sein als damals. Die Sommer werden bekanntlich heißer, ein natürlicher Schatten ist schwer zu ersetzen. Wäre traurig, wenn wir von den Promenaden alle in die Wälder wandern müssten, um Schatten zu kriegen, weil Bäume nur noch dort stünden. Vielleicht ist aber auch nur die Höhe der Dachrinne entscheidend.
Und ja, ich weiß um Problematik alter Bäume im Garten sehr gut und auch die Aufgaben, die es mit sich bringt. Ich denke trotzdem, unserem Ort, insbesondere Ortskern, täte mehr Grün gut. Bislang fehlen die positiven Beispiele, die den negativen Fällungen einiger prominenter Bäume gegenüber stehen. Was nicht bedeutet, dass jede Fällung umgänglich ist.
Dennoch, jede zukunftsfähige Stadt oder Ort wird sich unter anderem durch sein Grünbestand/ Schatten/ Kühlung definieren. Dazu muss den jungen zugestanden werden, ihre Bäume auch über die Dachrinne hinaus wachsen zu lassen. Im Dachgeschoss kann es nämlich besonders heiß werden.
Kahlschlag ist für mich was anderes. Dann stehen nämlich keine Bäume mehr. Im Umfeld stehen aber noch jede Menge. Und mit den Bäumen ist ist es wie mit den Menschen, sie werden alt, gebrechlich und irgendwann ist ihrZyklus zu Ende entgegen, manchmal auch vorzeitig. Es wachsen aber ständig neue nach.
Zur Baumschutzordnung: Tutzing hat ohne Baumschutz jede Menge von Bäumen, viel mehr als noch vor 60 oder 70 Jahren. Des halb besteht dafür auch überhaupt kein Bedarf. Ich danke dem Gemeinderat dafür. Und wer von den Kritikern hat selbst Bäume die er zu pflegen hat? Bäume, gerade große, alte können auch gefährlich sein (herabbrechende Äste, Sturz bei Sturm). Bei meinem Nachbarn bereits 2x passiert mit Gebäudeschaden. In Gebäudenähe führen sie zu Algenbefall, verstopfen Dachrinnen, verstopfen Kanäle durch eindringende Wurzeln, verhindern jede weitere Wachstum unter ihrer Krone.
Zwei Sprüche von Alters her: Bäume gehören in den Wald. Bäume gehören gefällt, wenn sie höher sind als die Dachrinne.
Das stimmt allerdings - wer hier von auswärts kommend mal die Oskar-Schüler entlang fährt, denkt sich wohl sicher seinen Teil….
Der Gemeinderat hat seine Baumliebe doch berits mit diesen netten Bäumchen in der Kiste entlang der Hauptstrasse zum Ausdruck gebracht. Schön wie die mittlerweile das Dorfleben begrünen...
Nach meiner nun über Jahre erstreckenden Beobachtung ist die Analyse von Herrn Schlingermann absolut zutreffend.
Selbst im Gemeinderat wurde der Abholzung auch von wertvollem alten Baumbestand schon öfter zugestimmt, und DAS von Mitgliedern, von denen man es "nie, nicht und nimmer" erwartet hätte.
Gerade hier im wunderschönen Tutzing am Starnberger See sollten wir die einzigartige Umwelt bewahren und damit konsequent sein.
Der Schutz alter, wertvoller, lebender Bäume, auch wenn diese zeitweise pflegebedürftig erscheinen, ist damit DIE ERSTE WAHL.
Es häufen sich leider die Beispiele für Fällungen. Darunter auch prominente. Die Frage ist, ob das ein unglücklicher zeitlicher Zusammenhang ist, oder ob die zitierte Baumlobby in Tutzing schlicht zu winzig ist. Eine Baumlobby würde doch wohl als erstes für eine Baumschutzverordnung werben.
Sollte es sie in Tutzing geben, wäre es eine unbedeutende Lobby. Denn Erfolg hat sie bisher - meines Wissens nach - keinen einzigen vorzuweisen.
Ob man das nur an einer Schwarzkiefer mit nostalgischem Wert festmachen kann. Sicher nicht. Eine Kosten-Nutzen Abwägung ist logisch. Doch zu beobachten ist, dass wir bei den Fällungen sehr konsequent voranschreiten. Beim Thema Nachpflanzungen zögerlich agieren. Die Größe der Nachpflanzungen ist bestenfalls ein Witz. Es werden schnell "gute" Argumente gefunden, um Fällungen zu rechtfertigen. Mit kümmerlichen Nachpflanzungen soll beschwichtigt werden. Wir hören immer wieder, dass wir "leider" von Landschaftsschutzgebieten umgeben sind, die uns in städtebaulicher Hinsicht das Leben schwer machen, anstatt bessere Antworten auf die Fragen zu bezahlbarem Wohnraum und neuen Wohnkonzepten zu geben. (Im letzten Wahlkampf war noch eine Gemeinde-getriebene Plattform zum Wohnungstausch im Gespräch.)
Baumschutz = Naturschutz. Es ist ein Fehler, dass der Naturschutz offensichtlich von einigen immer noch als Last begriffen wird.

Wo ist also die Tutzinger Baumlobby? Irgendwo im Tutzinger Gemeinderat? Es wäre jetzt der richtige Zeitpunkt auf sich aufmerksam zu machen. Am 8. März haben wir alle die Chance ihr mit unserer Wahl ein größeres Gewicht im nächsten Gemeinderat zu geben!

Auszug aus dem Artikel vom 1.3.2025 (Baumfällungen erhitzen die Gemüter"):
In einem Kommentar auf vorOrt.news wird eine „stetige Abholzung zugunsten anderer Zwecke“ kritisiert. Bürgermeister Horn nahm dagegen den Gemeinderat in Schutz: Seine Mitglieder hätten sich in der Vergangenheit immer als Lobby für die Bäume verstanden.
Für was braucht man dann in Tutzing einen Gemeinderatsbeschluss für einen Baum, wenn dann sowieso gemacht wird was man will?
Das ist Bürokratie die man sich sparen kann!
Auch alte Eichen kann man lange erhalten, siehe Seefelder Allee. Und die werden leider auch immer seltener da die sogenannten Gutachter keine Verantwortung übernehmen wollen!
Ist der Beschluss auch noch für andere Bäume in der Gemeinde anwendbar und wie lange ist der gültig?
Bürger passt auf die Bäume auf!
(Bearbeitet)
Dann stellt bitte wenigstens kein so ein greissliges Klettergerüst hin. Das Geld für eine Verschandelung kann man sich direkt sparen. Ausserdem gibt doch schon ein Klettergerüst!
Man könnte doch den Löwen auch noch die Köpfe abschneiden dann wäre diese Ecke an der Brahmspromenade wenigstens komplett zerstört.
Gut Holz!
Die Eiche wurde mitgefällt?! Das gibt es doch gar nicht. Ein völlig gesunder Baum. Man sieht deutlich, dass die Eiche nicht mit der Kiefer verwachsen ist, also völlig eigenständig hätte wachsen können. Und jetzt noch neu pflanzen und das komplexe Wurzelwerk zerstören. Das ist so traurig. Ohne Feingefühl, ohne Rücksicht, ohne Achtung :(
(Bearbeitet)