Ortsplanung
27.10.2026
Von vorOrt.news

Mietspiegel in Tutzing erst 2028

Auch Jugendtreff und Bahnhofsumfeld im übernächsten Jahr - Knapp eine halbe Million auf der Wunschliste

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Was kostet das Wohnen in Tutzing? Eine Übersicht per Mietspiegel ist für das Jahr 2028 vorgesehen © BG

Die Einführung eines Mietspiegels für die Gemeinde Tutzing wird auf das Jahr 2028 verschoben. Das geht aus Informationen zum Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) hervor. Ein Mietspiegel zeigt, welche Mieten im Ort üblich sind, und dient Mietern wie Vermietern als Orientierung. Bei der Bürgerwerkstatt zum ISEK im März 2025 war die Frage nach einem Mietpreisspiegel aufgekommen. Im Dezember 2025 hatte der Gemeinderat dies dann als „mittelfristig“ eingestuft.

Für 2028 hat der ISEK-Arbeitskreis neben dem Mietspiegel zwei weitere Vorhaben vorgemerkt: eine Machbarkeitsstudie für einen Jugendtreff am Würmseestadion und einen Rahmenplan fürs Bahnhofsumfeld für je rund 50 000 Euro, Für den Mietspiegel werden etwa 20 000 Euro veranschlagt.
Rund 489 000 Euro umfasst eine Liste, die der Arbeitskreisfür das Programmjahr 2027 vorbereitet hat. Etwa 94 000 Euro davon entfallen auf Vorhaben, die 2026 begonnen, aber nicht abgeschlossen werden. Rund 395 000 Euro sind neue Prioritäten.

Allein bezahlen muss Tutzing das nicht. Die Gemeindeverwaltung rechnet je nach Maßnahme mit sogar mit ansehnlichen Förderquoten zwischen 60 und 80 Prozent. Der Eigenanteil der Gemeinde läge damit bei rund 98 000 bis 196 000 Euro. Hinzu kommen allerdings Kosten, die heute noch niemand beziffern kann: die Umsetzung der Rahmenpläne für Brahmspromenade, Vegetationsmanagement und Freizeitgelände Süd. Deren Entwürfe liegen bisher noch nicht vor. Über Rangfolge und Finanzierung gibt es deshalb noch keine Entscheidungen. Der Zeitplan ist aber eng: Der Förderantrag für 2027 muss bis 1. Dezember eingereicht sein.

Den Großteil der neuen Vorhaben macht eine Toilette am Bahnhof aus, die die Regierung von Oberbayern als hoch förderfähig empfohlen hat – rund 340 000 Euro. Ein stilles Örtchen mit hoher Priorität Ebenfalls in Priorität 1 stehen die städtebauliche Beratung, die als jährliche Qualitätssicherung mit etwa 10 000 Euro zu Buche schlägt, und die Fortsetzung der Machbarkeitsstudie fürs Thomahaus (rund 49 000 Euro) Regierung signalisiert Förderung fürs Thomahaus In der zweiten Reihe geht es um den Ortskern: Ein Pflegekonzept für den alten Baumbestand ist mit rund 35 000 Euro veranschlagt. Eine Ortsbaufibel für etwa 10 000 Euro soll die Grundlage für künftige Erhaltungssatzungen liefern. Dazu kommen 5000 Euro für öffentliche Beteiligungsformate, mit denen die Bürgerinnen und Bürger weiter eingebunden werden. Zu den Planungen, die länger dauern, gehören dagegen die Brahmspromenade, das Vegetationsmanagement und das Freizeitgelände Süd. Die Brahmspromenade lässt auf sich warten

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