Für das der Gemeinde gehörende Thomahaus ist eine zusätzliche Förderung im Rahmen des Städteentwicklugsprogramms ISEK möglich, obwohl der Förderrahmen eigentlich ausgeschöpft ist. Das hat die Regierung von Oberbayern signalisiert. Abstimmungen dazu laufen bereits.
Bevor jemand sagen kann, was aus dem Thomahaus werden soll, muss aber erst klar sein, in welchem Zustand es ist. Deshalb will die Gemeinde noch in diesem Jahr vier Voruntersuchungen in Auftrag geben: eine Vermessung, eine statische Untersuchung, eine Schadstoffuntersuchung und eine Baugrunderkundung. Angebote liegen bereits vor. Zusammen kosten sie rund 35 000 Euro.
Die Untersuchungen werden als Voraussetzung für eine fundierte Machbarkeitsstudie bezeichnet, die 2027 folgen soll. Sie ist mit rund 49 000 Euro veranschlagt und steht in der Vorauswahl des Arbeitskreises ISEK unter Priorität 1. Bezahlt werden können die Voruntersuchungen nach Angaben der Gemeindeverwaltung noch aus dem ISEK-Haushalt 2026, der nach ihren Angaben nicht ausgeschöpft wird.
Die Machbarkeitsstudie gehörte schon zu den Maßnahmen, die der Gemeinderat im Dezember 2025 für 2026 beschlossen hatte – damals zusammen mit einem Parkraumkonzept. Weil sie dieses Jahr nicht abgeschlossen wird, wandert sie ins nächste Jahr. Für den Arbeitskreis ist das folgerichtig: Bereits begonnene Maßnahmen sollen konsequent weitergeführt werden, heißt es in den Kriterien für die Rangfolge.
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