Bei den aktuellen Arbeiten zum „ISEK“-Konzept stehen unter anderem Sport und Freizeit im Fokus. Die konkreten Ziele sind kürzlich im Gemeinderat deutlich geworden. Konkretisiert werden sollen die Maßnahmen demnächst bei verschiedenen Gelegenheiten, so einer Klausurtagung des Gemeinderats am Samstag dieser Woche, in einem „Arbeitskreis ISEK“, der im Juli einberufen werden soll, und – möglichst mit Beschlüssen – im September in einer Gemeinderatssitzung.
Im Rahmen des „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ soll zum Beispiel für das Freizeitgelände Süd ein übergeordneter Rahmenplan erarbeitet werden. Gleichzeitig wird für die Würmseehalle die weitere Vorgehensweise hinsichtlich Sanierung und energetischer Ertüchtigung vorbereitet. Und östlich der Grundschule ist die Entwicklung eines Spiel- und Erholungsparks nach Angaben der Gemeinde bereits in einem fortgeschrittenen Stadium.
Langfristige Gesamtperspektive fürs Freizeitgelände Süd
Beim Freizeitgelände Süd geht es nach den Angaben im Gemeinderat besonders um die Entwicklung einer langfristigen Gesamtperspektive für dieses Areal unten an der Seestraße. Die Flächen sollen funktional strukturiert werden. Vorhandene Nutzungen sollen gebündelt werden, die Aufenthalts- und Freiraumqualität soll verbessert werden.
Ein erstes Angebot für die Bearbeitung der Maßnahme liegt nach Angaben der Gemeinde zwischenzeitlich vor. Dieses Angebot müsse jedoch noch an mittlerweile konkretisierte Leistungsanforderungen angepasst werden. Zusätzliche Anforderungen haben sich nach dem Bericht unter anderem durch die mögliche Einbindung des Museumsschiffs in das Freizeitgelände Süd ergeben.
Die grundsätzliche Förderfähigkeit möglicher Maßnahmen rund um das Museumsschiff im Rahmen der Städtebauförderung soll bei einem gemeinsamen Ortstermin mit der Regierung von Oberbayern erörtert werden.
Planung für Spiel- und Erholungspark östlich der Grundschule weitgehend abgeschlossen
Die Planung eines Spiel- und Erholungsparks östlich der Grundschule ist nach den Angaben im Gemeinderat inzwischen abgeschlossen worden. Die Umsetzung dieses Projekts soll in Kürze beginnen, wie in der Sitzung angekündigt wurde.
Hoffnung auf Fördermittel für die Sanierung der Würmseehalle
Die Maßnahmen für die 2011 eröffnete Würmseehalle umfassen nach Angaben der Gemeinde vor allem die Sicherung der langfristigen Nutzbarkeit, die Verbesserung der Energieeffizienz sowie die Reduzierung langfristiger Betriebs- und Unterhaltskosten.
Eine erhoffte Förderung über das Programm „Sportmilliarde“ steht nicht zur Verfügung. Ob andere Fördermittel zu erwarten sind, darüber soll eine Ortsbesichtigung mit Vertretern der Regierung von Oberbayern Aufschluss geben.
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