Vom Freizeitgelände Süd zeigten sich die Planerinnen des Tutzinger ISEK-Konzepts bei der Bürgerwerkstatt am Montag recht angetan: Dort sei alles Sportliche nah beieinander, und das in einer „tollen“ Lage: „Das ist schon viel, was andere Orte nicht haben“, sagte Planerin Dinah Mirbeth. Der nahe Kustermannpark sei ohnehin einmalig und etwas ganz Besonderes.
Nicht begeistert waren die Planerinnen allerdings von den Wohnmobil-Stellplätzen neben den Tennisplätzen. Sie sollten besser anderswo –„an einer unattraktiven Stelle“ - untergebracht werden, meinten sie. Denn das Dauercamping in Seenähe sei ja nicht gewünscht, sondern nur das Parken für eine Nacht.
Kritisch beurteilen die Planerinnen die Kreuzung der Seestraße und des Georg-Roth-Wegs neben der Minigolf-Anlage. Sie empfahlen, diese „Kreuzungssituation“ aufzulösen, denn dort sei alles sehr unübersichtlich.


Die Autoparkplätze sollten nach dem Rat der Planerinnen aus dem Freizeitgelände heraus mehr in den oberen Bereich verlagert werden. Das Freizeitgelände selbst sollte ihrer Meinung nach nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad benutzt werden können. Ein Anwesender verwies auf viele Auswärtige, beispielsweise Münchner, die bei warmem Wetter nach Tutzing zum Baden kommen und ihre Autos irgendwo abstellen. Er plädierte dafür, den Tutzingern Parkplätze vorzubehalten.
Die Verlagerung der Autos könnte nach Auffassung der Planerinnen auch Platz für eine attraktivere Gestaltung des Geländes mit Grünflächen und neuen Angeboten schaffen. In diesem Zusammenhang erwähnten sie beispielhaft Wünsche aus dem Tutzinger Tennis-Club nach einer Paddel-Tennis-Anlage. Der Minigolfplatz sollte an seiner Stelle bleiben, meinten sie.
Unter Beifall plädierte jemand für eine Busanbindung des Freizeitgeländes. Gerade für viele ältere Menschen sei der Weg von einem weiter oben gelegenen Parkplatz beispielsweise zum Südbad oder zum Ruderverein recht weit und mühsam.
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Kommentare
Zumal wie Alle selbst umgehend zum "Auswertigen" werden, sobald wir unsere Gemeindegrenzen verlassen.
Falschparker gibt es natürlich immer. Aber das ist eher ein Zeichen mangelnder Kontrollen.
Wir haben ein wunderschönes Südbad, das sicherlich auch auf Auswärtige angewiesen ist. Als einheimischer Tutzinger wünsche ich mir ein bisschen mehr Aufgeschlossenheit ggü. Auswärtigen.