Zur abschließenden Sanierung der Hauptstraße berichtete Bürgermeister Ludwig Horn in der Gemeinderatssitzung, dass demnächst drei Behindertenparkplätze eingerichtet werden sollen: einer vor dem Dönerladen, einer im Bereich Leidl-/Schloßstraße und einer im Bereich Schloß-/Monsignore-Schmid-Straße.
Auch was für Abfallbehälter und Fahrradständer an der Hauptstraße und den Nebenbereichen aufgestellt werden könnten, wurde besprochen und auf zwei Leinwänden gezeigt. Momentan bevorzugt ist, dass sowohl die Abfallbehälter als auch die Fahrradständer in einem eher eckigen Design und in Graphit-Grau gehalten werden.
Genauer hat man sich im Rathaus aber noch nicht dazu entschieden. Auch zwei Sitzbänke wurden den Gemeinderäten im Foto vorgestellt: eine schlichte Bank ohne Lehne, die rund 800 Euro kostet, und eine Bank der Oberlandwerkstätten mit Lehne für 655 Euro.
Zu dem Thema, das kürzlich für Ärger und Unruhe in Tutzing gesorgt hatte, dass nämlich „monströse Pflanzkübel“ mit „unansehnlichen Zahnstocher-Gewächsen“ in der Hauptstraße aufgestellt worden seien, die die Sicht behindern würden, gab es in der Sitzung Aufklärung und Beruhigung. Denn bei den Kübeln soll es keineswegs bleiben, sondern Bäume sollen tatsächlich im Boden gepflanzt werden. Bäume sollen ebenerdig eingepflanzt werden
Bäume vor der Eisdiele, dem Dönerladen und dem Bekleidungsgeschäft Tutti-Frutti
Jetzt weiß man endlich Genaueres: Für den Standort Hauptstraße, vielleicht auch für Nebenstraßen, wurden den Gemeinderäten Bäume der Sorte Traubenkirsche mit dem Namen „Schloss Tiefurt“ empfohlen, der laut Tischvorlage „ein besonders geeigneter Straßenbaum“ sei. Er wachse bis zu einer Höhe von 10 Metern, sei sehr frosthart und ertrage zeitweilige Trockenheit gut. Weiter hieß es: „Er hat eine regelmäßige eiförmige Krone, weiße Blüten und es sind nur wenig Schnittmaßnahmen erforderlich. Zudem ist diese Baumsorte bienenfreundlich.“
Georg Schuster (FDP) allerdings warnte, wenn dieser Baum bis zu zehn Meter hoch werde und ein vier Meter hoher Lastwagen fahre dort eng dran vorbei, würden schnell die unteren Äste und Zweige abrasiert. Auf Vorschlag des Rathausbüros sollen vor der Eisdiele, dem Dönerladen und dem Bekleidungsgeschäft Tutti-Frutti noch in diesem Jahr die Bäume gepflanzt werden.
Insgesamt seien 20 bis 25 Bäume im Ortskern geplant, sagte Bürgermeister Horn. Wenn die für Bepflanzung vorgesehenen Buchten zu schmal für Bäume seien, könne man vielleicht auch nur Sträucher pflanzen. Claus Piesch (Freie Wähler Tutzing) drängte darauf, im unteren Bereich der Greinwaldstraße unbedingt sechs Bäume zu pflanzen, denn so viele seien vor einiger Zeit wegen Bauarbeiten dort gefällt worden.
Außerdem kam zur Sprache, inwieweit die Gemeinde das Laden von E-Autos erleichtern könne. Auf die Frage aus dem Gremium, ob man nicht die Straßenlaternen dazu benützen könne, antwortete Horn, dazu sei sicherlich deren Kapazität zu schwach. Zum Laden von Elektro-Fahrzeugen brauche man Starkstrom. Um weitere Plätze für Elektro-Ladesäulen zu finden, eigne sich die Hauptstraße nicht so gut, meinte er. Solche Säulen seien sicher besser an Quereinmündungen zur Hauptstraße zu platzieren.
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dann gibt es Vanilleeis mit Bienenstich.