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Schlossstraße muss noch warten

Arbeiten im Untergrund verschoben - Kabelersatz in der Hauptstraße vorgezogen

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Die Teerdecke der Schlossstraße ist schon verschwunden. Aber die Arbeiten im Untergrund sind verschoben worden. © L.G.

Die Tutzinger Schlossstraße hat ihre Teerdecke verloren. Aber die angekündigten Kanalarbeiten lassen auf sich warten. Grund: Das Bayernwerk muss erst einmal ein Stromkabel verlegen, das dort durch den Untergrund verläuft - erst anschließend können die Arbeiten am Kanal beginnen. Doch das ist noch nicht geschehen. Denn etwas weiter oben, an der Hauptstraße, war das Bayernwerk unerwartet ebenfalls gefragt. Dort hat sich kurzfristig herausgestellt, dass ein Mittelspannungskabel ersetzt werden muss. Beide Maßnahmen gleichzeitig aber, in der Hauptstraße und in der Schlossstraße, hätten die gesamte Stromversorgung in Tutzing gefährdet, sagt ein Sprecher des Bayernwerks.

Deshalb hat das Energieunternehmen mit dem Kabel in der Schlossstraße lieber noch ein wenig gewartet. In der nächsten Woche soll es nun voraussichtlich an die Reihe kommen - und dann wird es wohl auch mit den Kanalarbeiten vorangehen. Der für sie zuständige Abwasserverband Starnberger See könne die Verzögerung nicht beeinflussen, sagt dessen Geschäftsleiter Norbert Impelmann - aber der Verband habe deswegen seine ursprüngliche Terminplanung nicht einhalten können. Er hofft die Arbeiten dennoch über den Winter durchziehen zu können.

Im Zuge dieser Maßnahme soll der Durchmesser eines dort befindlichen Niederschlagswasserkanals deutlich vergrößert werden. Er bildet die Hauptableitung für die Entwässerung des Gebiets an der Hauptstraße vom Gröberweg bis zur Oskar-Schüler-Straße. Das Wasser wird - ebenso wie seit Jahrzehnten mit dem alten Kanal - in den Starnberger geleitet. Um Verunreinigungen zu vemeiden, gibt es hohe Auflagen. Neue Technik werde zu Verbesserungen führen, sagt Impelmann, die wasserrechtliche Genehmigung liege vor.

Für Fußgänger soll es während der Bauarbeiten eine Umleitung zum Seeufer geben, auch die Evangelische Akademie im Tutzinger Schloss soll erreichbar bleiben. In der Marienstraße wird ein beidseitiges Halteverbot angeordnet, weil durch sie täglich Lastwagen mit Baustoffen zur Schlossstraße fahren werden.

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