Von Dr. Armin Pfoh

Greinwaldstraße - Einbahnstraße oder nicht?

Nicht wenige Autofahrer missachten die Regelung

Täglich fahren mehr Fahrzeuge in der Greinwaldstraße gegen die Einbahnstraße. Ihre Fahrer sind nach einer Veröffentlichung in der Zeitung angeblich überzeugt, nichts Falsches zu tun. Die Beschilderung weist die Straße allerdings noch immer als Einbahnstraße aus. Dies sollte so bald wie möglich angepasst werden, aus offensichtlichen Gründen.

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Bis zu dieser Stelle (links) ist für Autos das Fahren auf der Greinwaldstraße hinunter in Richtung Hauptstraße erlaubt. Das hält aber etliche Autofahrer nicht davon ab, weiter in "falscher" Richtung zu fahren (rechts). Nicht wenige tun das, um den Parkplatz unterhalb der Grund- und Mittelschule zu erreichen. © Bildtext und Foto: L.G.
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Eigentlich recht eindeutig: Die Greinwaldstraße ist in ihrem unteren Bereich bergauf eine Einbahnstraße. Die Regeln sind während der Sanierung der Hauptstraße gelegentlich geändert worden, aber nun gilt die Einbahnregelung wieder. © Bildtext und Foto: L.G.
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Kommentare

Sehr geehrter Herr Schott,
ich muss Ihrer Analyse leider widersprechen, ortsfremde Besucher werden sich an den eindeutigen Verkehrszeichen orientieren.
Es sind die Einheimischen, die sich auf Presseveröffentlichungen beziehen bezüglich Aufhebung der Einbahnstraßenregelung. Diese nehmen sich die Freiheit die Beschilderung zu ignorieren.
Hier ist angesagt, Fehlverhalten zu bestrafen um dieses Chaos einzudämmen.
Wenn Sie noch kurz durchgeben, für welche Partei hier Werbung gemacht wurde, wird der entsprechende Beitrag (so ich dafür verantwortlich zeichnen sollte) sofort gelöscht.
Ich denke, das Problem mit der Missachtung der Einbahnregelung in diesem Bericht sollte nicht für Wahlwerbung verwendet werden.
Die aktuelle Diskussion um eine missachtete Einbahnstraßenregelung in unserer Gemeinde wirft eine grundsätzliche Frage auf: Wie ernst nehmen wir noch Regeln und Gesetze?

Ein Blick in die USA zeigt, wohin eine Erosion der Rechtsstaatlichkeit führen kann. Dort werden Verfassungsprinzipien und Gerichtsurteile von der politischen Führung gerade nach Belieben ignoriert. Auch in Deutschland gibt es besorgniserregende Signale: Der CDU/CSU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz kündigt an, sein rechtswidriges Migrationsprogramm notfalls gegen geltendes Recht durchzusetzen.

Wenn politische Führungskräfte Gesetze missachten, warum sollten Bürger sich dann noch an Verkehrsregeln halten? Dabei sind Regeltreue und Rechtsstaatlichkeit keine lästigen Vorschriften, sondern die Grundlage für ein funktionierendes Gemeinwesen – im Kleinen wie im Großen. Die Bundestagswahl wird zeigen, welchen Wert wir darauf legen. Noch haben wir die Wahl.
Bei der Einbahnstraßen Regelung blickt ja keiner mehr durch. Viele suchen sich ein Schlupfloch. Auch auf Gehwegen wird dann gefahren. Habe gestern auf dem Schönmoosweg 11Autos gesehen
Sehr geehrter Herr Dr. Pfoh

sie haben mit Ihrer Wahrnehmung des Verkehrsverlaufs in der Greinwaldstr völlig recht - es hat aber nichts mit der temporären Änderung der Befahrbeikeit der Straße durch die Baustellen- Situation in der Hauptstraße zu tun, sondern mit der Unkenntnis mancher ortsfremder Besucher und - zum Teil auch mit einer gewissen Absicht mancher Autofahrer, die dann auch noch mit überhöhter Geschwindigkeit durchrauschen. Die Einbahnregelung bei uns im unteren Bereich ist sinnvoll und notwendig, da die Straßenbreite hier reduziert ist. Ein Erreichen des Behelfsparkplatzes von oben her ist erstrebenswert, ebenfalls in der unteren Traubingerstr , war wohl aber seinerzeit durch die frühere Gemeindeverwaltung und ihrem Verkehrsausschuss nicht gewollt war.

Nachdem wir nun ja einen vernünftigen Ideen sehr aufgeschlossenen Bürgermeister haben , sehe ich einer sinnvollen Gestaltung der Verkehrssituation positiv entgegen.

Wir alle wissen natürlich, dass Beschlüsse nur im Gemeinderat unter Vorsitz unseres Bürgermeisters getroffen werden und bedanken uns bei Herrn Dr. Goslich für seine stets fundierte und zeitnahe Information zu allen Themen.

Toni Schott
Neulich in der Verkehrskontrolle:
Polizist: "Guten Abend, Sie wissen schon, warum wir Sie hier gestoppt haben? Hier ist eine Spielstraße und Sie sind mit 60km/h durchgefahren."
Fahrer: "In den VorOrtNews stand aber, dass das Landsratamt die Spielstraßenregelung aufgehoben habe."
Polizist: "Achso, dann fahren sie gerne weiter."

Herzlichen Glückwunsch, Herr Goslich!

Eine höhere Anerkennung Ihrer Arbeit kann man doch fast nicht bekommen. VorOrt News steht über der Straßenverkehrsordnung und damit zeigt sich: Die freie Presse ist die vierte Macht im Staat. Oder steht für einige sogar darüber. Toll.

(Bearbeitet)
Ein Tutzing vor Ort Beitrag unter „Verkehr“ vom 8.2.2025 zeigt in der Tat eine Illustration, die die Aufhebung der Einbahnstraße für die Greinwaldstraße in der derzeitigen Bauphase zeigt. Dies ist unter Umständen für die Verwirrung verantwortlich.
(Bearbeitet)
Sollte es die Kommunikation per Zeitung gegeben haben, dass die Einbahnstraße aufgehoben ist sollte die Beschilderung angepasst werden. Falls es diese Kommunikation nicht gab und die Greinwaldstrasse noch Einbahnstraße ist, sollten die Verletzungen auch geahndet werden um wieder klare Verhältnisse zu schaffen.
Traubinger Str. ist Einbachstrasse von Hauptstraße. Fahren aber ständig Autos gegen Einbahnregel