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Mysteriöses Fischsterben in Traubing

Wasserwirtschaftsamt vermutet natürliche Ursache – Laboruntersuchungen sollen Klarheit schaffen

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Der Schwarze Graben verläuft durch Traubing neben der Weilheimer Straße © L.G.

Ein mysteriöses Fischsterben hat aufmerksame Einheimische in Traubing aufgeschreckt. Im Schwarzen Graben waren am Wochenende auf mehreren hundert Metern Länge alle Fische tot, wie sie berichten. Bis zum Ortsende seien nur tote Fische im Bach zu sehen gewesen. Die Polizei, die Gemeinde und das Wasserwirtschaftsamt wurden einbezogen.

Auf Anfrage von vorOrt.news vermuten aber sowohl das Wasserwirtschaftsamt als auch die Polizei keine Verunreinigung des Wassers als Grund. Sie bezeichnen eine natürliche Ursache als wahrscheinlich - nämlich so genannte Saponine. Das sind pflanzliche Stoffe, die gegen Pilzbefall schützen, für Fische aber als tödliches Gift wirken können, wenn große Mengen von ihnen in kleine Gewässer gelangen, sagt Steffen Lehmann, Abteilungsleiter beim Wasserwirtschaftsamt.

Die Saponine können von abgefallenem Laub und von Kastanien neben dem Bach befindlicher Bäume stammen, wie Lehmann sagt. Endgültige Klarheit wird es aber nach seinen Angaben erst geben, wenn die Ergebnisse von Laboruntersuchungen vorliegen.

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