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Weltweites Musik-Event mit Tutzing mittendrin

Mandoki Soulmates und internationale Künstler vernetzten sich zu einer "digitalen Bühne"

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Musiker aus aller Welt fanden sich heute Abend digital zu den "Hungarian Pictures" zusammen - und Tutzing war im Mittelpunkt © Red Rock Production

Tutzing stand am Freitagabend im Mittelpunkt eines Musikevents mit weltweiter Ausstrahlung: Der Produzent Leslie Mandoki, der in der Klenzestraße seine Studios "Red Rock Production" betreibt, hat eine ganze Reihe bekannter Musiker für ein virtuelles Konzert zusammengebracht. Das Konzert konnte live online verfolgt werden, ist aber auch jetzt noch zu sehen. Hier der Link:
https://www.youtube.com/watch?v=gDDpdhuC4Rg

Die Mandoki Soulmates spielten ihre „Hungarian Pictures“, in die auch Themen von Béla Bartók einfließen. Im Verlauf des Konzerts gesellten sich Musiker aus aller Welt live dazu.

Auch der Rocksänger Peter Maffay, der in Tutzing wie Mandoki mit seiner "Red Rooster Musikproduktion" aktiv ist, war mit von der Partie. Die einen spielten von ihren Wohnzimmern aus mit, die anderen in einem Keller, wieder andere irgendwo am Strand. Per Streaming wurden sie zu einer „digitalen Bühne“ vernetzt, wie es Mandoki formulierte.

Mit seinen „Mandoki Soulmates“ hat Leslie Mandoki selbst zusammen mit Peter Maffay und Tony Carey in seinem Tutzinger Studio mitgespielt. Die anderen Musiker wurden auf mehreren im Raum verteilten Großbildschirmen per Video live dazu geschaltet. Mandoki schwärmte von der „Technologie, die es dem Geistigen ermöglicht, die Kluft um die Welt zu überbrücken“. Damit wollte er gerade in der Pandemie-Zeit ein deutliches Zeichen setzen.

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Leslie Mandoki hat viele Freunde in der Musikszene. Hier ist der Tutzinger (6. v. li,) mit einigen Mitgliedern seiner "Mandoki Soulmates" in Paris zu sehen © Red Rock Production
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"Lauter sein als je zuvor" sollten die Musiker gerade in Pandemie-Zeiten nach Meinung von Leslie Mandoki © Red Rock Production

Mit dabei waren Ian Anderson von Jethro Tull in Oxford, John Helliwell von Supertramp in Liverpool, Jesse Siebenberg von Supertramp in San Francisco,, Nick van Eede von Cutting Crew in London, Till Brönner in Berlin, Szakcsi in Budapest, Jane Xie in Shanghai, Steve Bailey in Boston, Al Di Meola in New York, Cory Henry in Los Angeles, Deobrat Mishra in Delhi, Mike Stern in New York, Margarita in Moskau, Randy Brecker in Long Island, Bill Evans in Nashville, Sirreal in Peking, Richard Bona in Miami, Moto Fukushima in Tokio und Julia Mandoki in Amsterdam.

Auch wenn Konzerte üblicher Art zurzeit nicht möglich seien, könnten sich die Musiker nicht ausruhen, mahnte Mandoki. Sie müssten vielmehr „lauter sein als je zuvor“. Die globalen Herausforderungen wie Pandemien, Finanz- und Wirtschaftskrisen, Migration und Integration, Klimawandel werde man nur mit einer Überwindung der Grenzen „über alle Grenzen hinweg“ bewältigen können.

Die digitale Verbindung von Musikern aus allen Teilen der Welt sieht Mandoki als Plädoyer für Einheit und gegen Spaltung über alle Grenzen hinweg. Er gab sich überzeugt, dass die Musik mit einer weltweiten Überbrückung von Klüften die größte Vereinigung ermöglichen kann.

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