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Riesenstimmung beim JM-Weinfest

Bis nach Mitternacht haben 3000 Besucher an der Brahmspromenade gefeiert

Das war eine Party, die es in sich hatte. An die 3000 Gäste dürften es am Samstag beim Weinfest der JM gewesen sein. Am Nachmittag boten die "Würmsee Böhmischen" Blasmusik vom Feinsten. Vom Abend bis weit nach Mitternacht hat dann die Band "Deschawü" den Besuchern so richtig eingeheizt. Die Tanzfläche war permanent voll, die Stimmung war glänzend.

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"Da geht einem das Herz auf", kommentierte der dritte Bürgermeister Franz Matheis © L.G.
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Am Seeufer lässt es sich gut feiern © L.G.

"Am Strand von Waikiki kannt's net scheener sein"

"Am Strand von Waikiki kannt's net scheener sein", schwärmte ein begeisterter Tutzinger, und damit traf er den Nagel auf den Kopf. "Da geht einem das Herz auf", sagte Tutzings dritter Bürgermeister Dr. Franz Matheis.

Am Nachmittag um 14 Uhr hatte es erst langsam begonnen, viele waren wohl bei dem warmen Wetter noch beim Baden gewesen. Nebendran spielte sich der normale Bade- und Spielbetrieb ab, und alles passte wunderbar zusammen. Am späteren Nachmittag und am Abend kamen dann immer mehr Besucher.

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Bürgermeister Franz Matheis (li.) und der JM-Vorsitzende Ludwig Horn begrüßten die Gäste © L.G.

JM-Vorsitzender Horn: "Das ist der absolute Wahnsinn"

In der Dämmerung und im Dunkeln ging endgültig die Post ab. Die gesamte Uferpromenade war voller Menschen., Sie saßen und standen so dicht, dass kaum noch durchzukommen war. Auch unter dem Zeltdach, dem Mittelpunkt des Festes, drängelten sich die Leute. "Das ist der absolute Wahnsinn", kommentierte der JM-Vorsitzende Ludwig Horn, als er die vielen begeisterten Besucher begrüßte.

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Die Uferpromenade war voller Menschen © L.G.
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Reizvolle Farbenspiele gab es an den Bäumen © L.G.

80 junge Helfer der JM sorgten für perfekte Organisation

Rund 80 Helfer der JM haben das Weinfest auf eine Weise organisiert, dass die meisten Gäste aus dem Staunen nicht mehr heraus kamen. Bereits am Mittwoch hatten sie mit den Vorbereitungen begonnen.

Die Gemeinde und ihr Bauhof unterstützten das alles, so unter anderem mit einem Toilettenwagen, einem Geschirrwagen und der Bühne. JM-Sprecher Matthias Gröschel schwärmte noch am Sonntag beim Aufräumen davon: "Wir haben uns über diese Hilfe sehr gefreut." Begeistert waren die jungen Leute von der JM auch von der professionellen Betreuung durch die Tutzinger Weinexpertin Clarissa Hiddemann. Sie sorgte nicht nur für wohlschmeckende Getränke mit vernünftigem Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch kurzfristig für Nachschub.

Mit bunten Scheinwerfern wurden während des Weinfestes rundherum die Bäume abwechselnd bunt angestrahlt. Auf dem See schwammen Leuchtkörper, die am Abend ebenfalls in prächtige Farben getaucht wurden. Das Zeltdach, unter dem die musikalischen Darbietungen stattfanden, leuchtete am Abend rot.

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Die "Würmsee Böhmischen" boten am Nachmittag Blasmusik vom Feinsten © L.G.

Tutzing schlägt Gabalier

Die Band "Deschawü" ließ am Abend das Zelt fast erbeben. Dabei musste sie auf einen aus ihrer Stammbesetzung verzichten: Ossi Greinwald befindet sich zurzeit auf einer Motorradtour, die ihn bis in die Mongolei führt. Er wird erst in einigen Monaten zurück erwartet. Woifie Knobloch und Birgit Arnold haben aber einen guten Ersatz gefunden: Stefan Riegl machte seine Sache bestens.

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Woifie Knobloch © L.G.

Die Tanzfläche war permanent voll, die Stimmung war glänzend. Bei der Party am Abend tanzten und sangen 18-Jährige wie 70-Jährige ausgelassen mit. Das Repertoire von Deschawü wurde aber auch allen gerecht - und die Band servierte es auf eine mitreißende Weise, die offenkundig Alt und Jung gleichermaßen gefiel. Es reichte über Jahrzehnte, von „Ich will keine Schokolade“, das Birgit Arnold genauso inbrünstig in die Menge schrie wie weiland Trude Herr, bis zum „Hulapalu“ von Andreas Gabalier, zu dessen gleichzeitigem Auftritt im Olympiastadion damit quasi eine Tutzinger Fernkonkurrenz geboten wurde. Setzt man den Besuch in Relation zur Einwohnerzahl, dann haben die Tutzinger Gabalier haushoch geschlagen: Die 72 000 Zuschauer bei Gabalier entsprechen rund fünf Prozent der Münchner Einwohner - die Gäste beim Weinfest aber einem Drittel der Tutzinger Bevölkerung.

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Birgit Arnold © L.G.
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Stefan Riegl © L.G.

Lob von der Gemeinde: "Eine starke Leistung"

Die Bewirtschaftung funktionierte perfekt, die jungen Leute von der JM präsentierten sich so souverän als Dienstleister, dass ich mancher Gastronom davon eine Scheibe abschneiden könnte. Auch die Qualität der Speisen und Getränke wurde allseits gelobt. Fasziniert beobachteten die Besucher, wie ständig Mitarbeiter der JM unterwegs waren, nach dem Rechten schauten und aufräumten. Bürgermeister Matheis war sichtlich angetan: "Eine starke Leistung."

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Sogar Wasserspiele fehlten nicht © L.G.

Mehr Informationen auch auf der Webseite www.jm-tutzing.de und auf der Facebookseite: https://www.facebook.com/events/1506924306089245/

Über die JM Tutzing:
Seit mehreren Jahrzehnten ist der Verein eine Institution in der Gemeinde Tutzing. Der Verein ist Anlaufstelle für alle jungen Menschen ab 14 Jahren, die gerne aktiv in Gemeinschaft ihre Freizeit gestalten wollen.

Quelle Titelbild: L.G.
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Kommentare

Was für ein rauschendes Fest! Als 1. Vorstand der Tutzinger Gilde, die seit über 40 Jahren das Seefest im Kustermannpark ausrichtet, kann ich ganz gut abschätzen, was die JM da am Samstag auf die Beine gestellt hat. Ich ziehe meinen Hut vor Ludwig Horn und seiner ganzen Mannschaft! Ihr seid spitze! Ich freu mich schon auf nächstes Jahr!
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