Gestern Abend wurde sie in der Allerheiligenhofkirche in München mit dem Bayerischen Buchpreis 2018 in der Kategorie Belletristik ausgezeichnet, heute Abend ist sie in der Evangelischen Akademie Tutzing in Lesung und Gespräch zu erleben: Lucy Fricke mit ihrem Buch „Töchter“. Die Veranstaltung beginnt heute Abend um 19 Uhr. Einlass ist ab 18.30 Uhr, die Moderation übernimmt der Literaturkritiker Knut Cordsen. Der Eintritt ist frei.
Worum geht es in dem bei Rowohlt erschienenen Roman?
Zwei Frauen brechen auf zu einer Reise in die Schweiz, mit einem todkranken Vater auf der Rückbank. Eine letzte, finale Fahrt soll es werden, doch nichts endet, wie man es sich vorgestellt hat. Manche Geschichten fangen mit dem Tod erst an, und nicht jeder Tod darf als sicher gelten. Martha und Betty kennen sich, seit sie zwanzig sind. Sie entscheiden sich fürs Durchbrettern. Vor sich haben sie das Ziel, von hinten drängt das nahende Unglück. Mit einem Humor aus Notwehr und einer Wahrhaftigkeit, die weh tut, erzählt Lucy Fricke von Abschieden, die niemandem erspart bleiben, von Vätern, die zu früh verschwinden, und von einer Schuld, vor der man sich auch auf der abgelegensten Insel nicht verstecken kann. Eine Reise Richtung Süden, immer tiefer hinein in die Abgründe der eigenen Geschichte.
Lucy Fricke wurde 1974 in Hamburg geboren und für ihre Arbeiten mehrfach ausgezeichnet. Nach „Durst ist schlimmer als Heimweh“, „Ich habe Freunde mitgebracht“ und „Takeshis Haut“ ist „Töchter“ ihr vierter Roman. Sie lebt in Berlin.
Kunst & Unterhaltung
5.11.2018
Buchpreisträgerin Lucy Fricke in Tutzing
Quelle Titelbild: Rowohlt

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