Kultur
8.10.2026
Von vorOrt.news

Von der grünen Geige bis zum Streichoktett

Die 29. Tutzinger Brahmstage beginnen am Sonntag - Fünf Konzerte bis zum 25. Oktober

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„Brahms – jung interpretiert“ lautet das Motto der 29. Tutzinger Brahmstage, die am Sonntag, 11. Oktober, beginnen. Zwei Wochen lang bekommen Nachwuchskünstlerinnen und -künstler eine Bühne. Erfahrene Profis bereiten sie vor, dirigieren oder begleiten sie. Bis zum 25. Oktober stehen fünf Konzerte auf dem Programm. Drei davon finden im Festsaal der Evangelischen Akademie statt, je eines im Restaurant Theodor und im Roncallihaus von St. Joseph. Veranstalter ist der Freundeskreis Tutzinger Brahmstage, in diesem Jahr gemeinsam mit den KunstRäumen am See.

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Vom zehnjährigen Pianisten Louis Zhang bis zum Liedbegleiter Gerold Huber: Bei den Brahmstagen treffen in diesem Jahr Nachwuchsmusiker auf Meister ihres Fachs (zum Vergrößern bitte anklicken) © Astrid Ackermann, Jonas Becker, Werner Gruban, Marion Koell, Robert Maier, Sirus W. Pakzad, Jakob Schad, Christine Schneider, Lucia Taboga, Alexey Testov, Tutzinger Brahmstage
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Schirmherr ist Peter Maffay, der in Tutzing lebt. „Es ist mir ein großes Anliegen, junge Menschen für die Musik zu begeistern und zu fördern“, sagt der Rockmusiker. Der Freundeskreis will mit dem Schwerpunkt auf junge Musiker auch ein jüngeres Publikum in die Konzerte holen. Bisher hat das Festival zwar treue Zuhörer, nach Aussage des Vorsitzenden Andreas Dessauer fehlen aber junge Klassikinteressierte.

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Ein Zehnjähriger und 22 Kindersinfoniker eröffnen das Festival

Zum Auftakt am Sonntag um 17 Uhr spielt der zehnjährige Louis Zhang aus München mit den Kindersinfonikern. Die Geigerin Julia Fischer hat das Streichorchester 2019 in Gauting gegründet. Heute musizieren dort 22 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 15 Jahren. Sie proben jede Woche unter Johannes X. Schachtner, der auch das Eröffnungskonzert leitet. Zu hören sind Werke von Mozart, Haydn und Brahms, darunter die Ungarischen Tänze Nr. 4 bis 6 und fünf Choralvorspiele in einer Bearbeitung von Edmund Angerer.

Tickets:
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Liebeslieder mit Drei-Gang-Menü

„Die Liebe, das ewig ‚junge‘ Thema“ heißt das Salonkonzert am Donnerstag, 15. Oktober, um 18:30 Uhr im Restaurant Theodor. Monika Drasch spielt ihre grüne Geige, Martin Danes Akkordeon. Danes ist ausgebildeter Opernsänger und hat 17 Jahre lang im Tölzer Knabenchor gesungen. Gemeinsam widmen sie sich dem Volks- und Kunstlied, die Schauspielerin Julia Cortis liest dazu. Vorher gibt es einen Empfang in der Sky-Lounge mit Blick über die Dächer von Tutzing, zum Konzert wird ein Drei-Gang-Menü serviert.

Tickets:
https://events.fairetickets.de/w7h8j/w/wyD3dvld5pvqR5Jz/4981648/

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Sitzkissen erwünscht: Familienkonzert im Roncallihaus

Am Samstag, 17. Oktober, laden die Brahmstage um 15 Uhr zum Familienkonzert „Mit Johannes an der Brahms“ ins Roncallihaus ein. Die Geschwister Beatrice, Cornelius und Mathilda Fink gehen noch zur Schule, sind aber schon mehrfach bei „Jugend musiziert“ auf Landes- und Bundesebene ausgezeichnet worden. Sie spielen Werke von Brahms und Mendelssohn Bartholdy, darunter Stücke aus dem „Sommernachtstraum“. Die Bratschistin Pamela Kremer leitet und moderiert den Nachmittag. Kinder dürfen ein Sitzkissen mitbringen und ganz vorne sitzen.

Tickets:
https://events.fairetickets.de/w7h8j/w/wyD3dvld5pvqR5Jz/4981663/

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„tutto Brahms“ mit Gerhahers langjährigem Begleiter

Beim Liederabend am Sonntag, 18. Oktober, um 18 Uhr treffen zwei junge Sänger auf einen der bekanntesten Liedbegleiter Deutschlands. Die Sopranistin Henrike Legner und der Bariton Gerrit Illenberger singen bereits an großen Häusern. Begleitet werden sie von Gerold Huber, der seit Schultagen mit dem Bariton Christian Gerhaher ein Lied-Duo bildet. Unter dem Titel „tutto Brahms“ singen die drei Kunst- und Volkslieder, altdeutsche Lieder und Duette von Johannes Brahms.

Tickets:
https://events.fairetickets.de/w7h8j/w/wyD3dvld5pvqR5Jz/4981640/

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Premiere zum Finale: die erste Kammermusikakademie

Zum ersten Mal veranstalten die Brahmstage eine Kammermusikakademie. Junge Streicher proben dafür mit erfahrenen Musikern: die Geschwister Fink, Veronika Schaetz und der Münchner Jungstudent Andreas Pihusch. Ihre Dozenten sind die Geigerin Anna Sophie Dauenhauer, Pamela Kremer, Zoe Karlikow und der Kontrabassist Christian Brühl. Einige kennen sich schon aus dem Unterricht, denn Beatrice Fink und Andreas Pihusch lernen bei Anna Sophie Dauenhauer. Gemeinsam erarbeiten sie das Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18 von Brahms und das Streichoktett B-Dur von Max Bruch. Das Ergebnis ist am Sonntag, 25. Oktober, um 18 Uhr im Festsaal der Evangelischen Akademie zu hören.

Tickets:
https://events.fairetickets.de/w7h8j/w/wyD3dvld5pvqR5Jz/4981664/

Träger und Förderer

Hinter dem Festival steht der Freundeskreis Tutzinger Brahmstage mit dem Vorsitzenden Andreas Dessauer, der zweiten Voritzenden Carola Romanus, der Ehrenvorsitzenden Gisela Aigner, der künstlerischen Leiterin Manuela Schotter, Schatzmeister Dr. Wolfgang Kleemann, Schriftführer Stephan Beck und den Beisitzern Hans-Peter Bernsdorf, Dr. Barbara Gerlach und Thomas Zagel. https://www.tutzinger-brahmstage.de/freundeskreis/ Partner sind die KunstRäume am See von Kulturgestalterin Elisabeth Carr. https://kunstraeume-am-see.de/

Gefördert wird das Festival vom Landratsamt Starnberg, der Gemeinde Tutzing, dem Bayerischen Kunstministerium über den Bayerischen Musikrat, dem Bezirk Oberbayern, der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg und dem Rotary Club Tutzing.

Weitere Informationen gibt es unter www.tutzinger-brahmstage.de und www.kunstraeume-am-see.de.

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