Kultur
7.9.2021
Von vorOrt.news

„Kultur- und Kreativwirtschaft unterschätzt“

In Tutzing kommt die Bedeutung für Wirtschaft und Erscheinungsbild von Gemeinden auf den Prüfstand

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Die Bedeutung der Kultur fürs Ortleben ist in Tutzing schon oft deutlich geworden. So beispielsweise im September 2018: Am Dampfersteg lockte lange vor seiner Verlängerung eine musikalische Serenade (Bild), die Evangelische Akademie öffnete ihre Pforten zum "Tag des offenen Denkmals", in der Akademie für politische Bildung gab's ein Filmgespräch und im Roncallihaus eine Foto-Ausstellung - alles an einem Tag. © L.G. / Tutzing im Kulturrausch

Für die Entwicklung von Kommunen, attraktive Innenstädte und Ortskerne hat die Kultur- und Kreativwirtschaft besondere Bedeutung - doch ihre gesellschaftliche Wirkung wird häufig unterschätzt. Diese These ist Grundlage einer Tagung, die am 14. September in Tutzing stattfindet. Es handelt sich wieder um eine Kooperationsveranstaltung der Akademie für politische Bildung in Tutzing und der Gesellschaft für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Landkreis Starnberg mbH (gwt).

Die Veranstalter schreiben in der Einladung: „Menschen leben gerne dort, wo kulturelle Angebote vorhanden sind. Kreative schaffen Begegnungsräume für die Bevölkerung (Konzerte, Kino etc.) und senden wichtige gesellschaftliche Impulse aus. Oftmals wird unterschätzt, dass die innovative Kultur- und Kreativwirtschaft auch ein Motor für eine positive wirtschaftliche Entwicklung ist. Neben den öffentlichen Kultureinrichtungen spielt die Kultur- und Kreativwirtschaft eine erhebliche Rolle für das kulturelle Erscheinungsbild von Städten und Gemeinden. Aufgrund ihrer Kleinteiligkeit und Heterogenität ist jedoch oftmals nicht klar, mit wem man es da überhaupt zu tun hat.“

„Kultur- und Kreativwirtschaft: Wer ist das überhaupt?“

Nach Begrüßung durch Akademiedirektorin Prof. Dr. Ursula Münch, den Starnberger Landrat Stefan Frey und die gwt-Regionalmanagerin Daniela Tewes befasst sich zunächst Carola Kupfer, die Präsidentin des Bayerischen Landesverbands der Kultur- und Kreativwirtschaft, mit der Frage: „Kultur- und Kreativwirtschaft: Wer ist das überhaupt?“

Dann folgen Ideen- und Impulse: „Wie Kreative Innenstädte beleben und Regionalentwicklung voranbringen“, zeigt Jan Knikker, Partner Strategy & Development im MVRDV Architekturbüro, Rotterdam. „Mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung – das Potenzial der Kultur- und Kreativwirtschaft in unserer Region“ beschreibt Gesine Dorschner, Grafikdesignerin, Künstlerin und Mitglied der Gruppe „Die Künstler aus dem Einbauschrank“, Herrsching. Weiter dabei sind Michael Ehret, Geschäftsführer der Starnberger Projektentwicklungsgesellschaft ehret + klein, sowie Matthias Helwig, Inhaber der Breitwand Kinos und Leiter des Fünf Seen Filmfestivals, Gilching.

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Kultur- und Kreativwirtschaft - Unterschätzter Wirtschaftsfaktor mit gesellschaftlicher Wirkung

Tagung in der Akademie für politische Bildung, Tutzing
Am 14. September 2021 um 16.30 Uhr

Einladung der gwt

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