Kommunikation
22.3.2022
Von vorOrt.news

Glasfaser: 10 Prozent haben unterschrieben

helloFiber: Ausbau nur bei 35 Prozent - Am Mittwoch Informationsveranstaltung im Hotel Elisabeth

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Ob die 35 Prozent wohl erreicht werden? Das fragen sich auch Mitarbeiter des Unternehmens Liberty Networks wie diese, die an einem Stand vor dem Edeka-Markt an der nördlichen Hauptstraße seit Wochen über die Glasfaser-Pläne informieren © L.G.

Das Unternehmen Liberty Networks Germany hat den derzeitigen Stand seiner Vorvermarkung für das geplante Glasfasernetz in Tutzing und Feldafing bekanntgegeben: Zehn Prozent der Haushalte haben nach seinen Angaben bisher unterschrieben. Bis zum 30. April sollen sich nach einem von Liberty Networks selbst gesetzten Ziel 35 Prozent der Haushalte für ein Produkt der Firmenmarke „helloFiber“ entscheiden, damit das Glasfasernetz gebaut wird. Die Entscheidung darüber, ob das Unternehmen das Glasfasernetz tatsächlich bauen wird, soll nach Angaben von Liberty im Mai getroffen werden. Falls diese Entscheidung positiv ausfällt, soll mit dem Bau noch in diesem Jahr begonnen werden. „Nur, wenn sich 35 Prozent der Haushalte beteiligen, erfolgt die Glasfaserverlegung im gesamten Gemeindegebiet von Feldafing und Tutzing“, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Im Zuge seiner Vorvermarktung hat Liberty Networks bereits mehrere Informationsveranstaltungen abgehalten. Eine weitere solche Infoveranstaltung findet am kommenden Mittwoch, dem 23. März 2022, von 18.30 Uhr bis 20 Uhr im Feldafinger Hotel Kaiserin Elisabeth, Tutzinger Straße 2, statt. Liberty Networks weist in seiner Pressemitteilung darauf hin, dass es bisher in Feldafing und Tutzing kein flächendeckendes Glasfaser-Netz gebe. „helloFiber möchte dies ändern und 7000 Haushalte sowie Gewerbetreibende am Starnberger See mit modernsten Anschlüssen versorgen“, erklärt das Unternehmen unter Hinweis auf Vorteile hoher Bandbreiten, die mit keinem Kupfer- oder DSL-basierten Netz möglich sein würde.

Appelle von Tutzinger Bürgern

„Mittlerweile mehren sich die Stimmen in der Region, die sich offen für einen schnellen, flächendeckenden Glasfaserausbau - ohne Restriktionen und lange Wartezeiten – aussprechen", so Liberty. Mit Appellen an die Einheimischen zitiert werden einige Tutzinger Bürger. Unter ihnen ist Stephan Holzer, der Vorsitzende der Tierhilfe Tutzing: „Runter von Sofa und rein ins Netz! Warten wir nicht länger. Denn endlich passiert etwas vor Ort. Wir haben jetzt die Chance, mit Glasfaser verkabelt zu werden. Mit stabilen nachhaltigen Leitungen, ruckelfreien Bildern beim Fernsehen sowie ungebremsten Up- und Downloads. Schauen wir nach vorne – auch für unsere Kinder und die nächsten Generationen. Sie wollen nach modernen Standards wohnen und leben. Und da gehört das schnelle Internet einfach mit dazu!“ Weiter setzt sich nach der Mitteilung Hermann Wendelstadt, der Eigentümer des Tutzinger Guts Ilkahöhe, für den Ausbau ein: „Für die alltägliche Informationsbeschaffung, für das Lernen in der Schule, für die Arbeit im Homeoffice, für die Kommunikation mit Freunden und Familie und für die Nutzung hochauflösender Unterhaltungsprogramme ist die Glasfaser nahezu alternativlos. Eine hochmoderne Infrastruktur ist für Tutzing und Feldafing zum Greifen nahe – und dafür müssen die Gemeinden noch nicht einmal etwas bezahlen. Tutzing und Feldafing können jetzt von einem Wettbewerbsangebot profitieren. Sowohl die Gemeinden wie auch jeder Nutzer können heute die Vorteile und Kosten klar kalkulieren. Sollte das Angebot von helloFiber nicht angenommen werden, rückt ein flächendeckender Ausbau womöglich in weite Ferne.“

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