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Ludwig Horn als Bürgermeisterkandidat aufgestellt

Einstimmige Nominierung – Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2026 wieder zusammen

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Eine Kandidatenaufstellung mit Signalwirkung für Tutzings künftige Kommunalwahlen: (von links) die Landtagsabgeordnete Dr. Ute Eiling-Hütig, Bürgermeister Ludwig Horn und der Bundestagabgeordnete Michael Kießling © CSU Tutzing

Der Tutzinger CSU-Ortsverband hat Ludwig Horn einstimmig erneut als Bürgermeisterkandidat für die Wahl am 8. März 2026 nominiert. Horn hatte bereits im letzten Wahlkampf versprochen, die Gemeinderatswahlen und Bürgermeisterwahlen zusammenzulegen, da diese bislang – anders als üblich – nicht zeitgleich stattfanden. Mit einem entsprechenden Antrag an den Gemeinderat hat er dies umgesetzt.

In seiner Bewerbungsrede in "Eschi's Restaurant" hat Horn zentrale Themen seiner Kandidatur vorgestellt: die Finanzlage der Gemeinde, die Fertigstellung laufender Großprojekte, Investitionen in die Infrastruktur, die Förderung von Familien, Gewerbe, Klimaschutz, Vereinen und sozialen Strukturen. Zudem betonte er die Bedeutung einer weiterhin konstruktiven Zusammenarbeit im Gemeinderat, um wichtige Themen für die Gemeinde erfolgreich anzugehen.

In einer Aussprache haben mehrere CSU-Mitglieder anschließend ihre Gedanken zur Zukunft Tutzings geäußert und Horn als Kandidaten bestärkt. Wahlleiterin der Aufstellungsversammlung war die Landtagsabgeordnete und CSU-Kreisvorsitzende Dr. Ute Eiling-Hütig. Auch der Bundestagsabgeordnete Michael Kießling nahm zur Unterstützung von Horn an der Aufstellungsversammlung teil.

Mit der einstimmigen Wahl zum Kandidaten für das Bürgermeisteramt setzt Ludwig Horn auf die Fortführung seiner bisherigen Arbeit. „Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung und möchte mit vollem Tatendrang das Amt weiterhin ausführen“, sagte er: „In den nächsten Jahren müssen wir mit Sorgfalt an den großen Themen arbeiten, um unsere Gemeinde zukunftssicher zu machen.“ Dabei setze er weiterhin auf die sehr konstruktive Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat. betonte Horn nach seiner Nominierung.

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Kommentare

Bullerbü-Nachrichtenwelt?

Das ist vielleicht nicht die schlechteste Gesellschaft, mit der vorOrt.news und seine vielen klugen Nutzer da in Verbindung gebracht werden. Ein früherer Direktor des Stockholmer Goethe-Instituts hat einmal den Begriff "Bullerbü-Syndrom" geprägt. Es sei gleichbedeutend mit der Sehnsucht nach einer verlorenen Kindheit, meinte er, nach einer unschuldigen Welt, in der Urbanisierung, Industrialisierung und vor allem der Zweite Weltkrieg niemals stattgefunden haben. Was offenbar gerade viele Deutsche an der schwedischen Kleinstadt-Idylle wie in Bullerbü so lieben, hat er so beschrieben: "Wenn unsere Geschichte besser verlaufen wäre, wenn wir unsere Natur nicht vergiftet und unsere Dörfer nicht verlassen hätten, um in die Anonymität der Städte zu ziehen, wenn wir keine Kriege geführt und mehr Glück mit unseren Staatsoberhäuptern gehabt hätten, wenn wir uns am Rand Europas befänden statt in der begehrten Mitte, wenn wir nicht so viele gewesen wären … dann hätte so etwas Ähnliches wie Schweden aus uns werden können.“

Eine Nachrichtenwelt bei vorOrt.news wie in Bullerbü? Gern, wenn sie solche weitreichenden Überlegungen zulässt. Dann kann sie ganz so schlecht nicht sein.
Seien Sie bitte so nett und helfen mir doch nochmal dabei, das wirklich zu verstehen:

Wir reden hier über einen Bürgermeister, der Mitglied einer Bundespartei ist – einer Partei, die kürzlich noch die Schuldenbremse als unantastbar erklärte. Dies hätte massive Auswirkungen auf kommunale Finanzen. Dennoch sollen wir uns auf vorOrt.news nur innerhalb der Gemeindegrenzen bewegen, trotzdem in einer globalisierten Welt alles mit allem zusammenhängt?

Erwarten die Leser hier wirklich eine auf Hochglanz polierte Bullerbü-Nachrichtenwelt? Oder wünschen sie sich vielleicht doch einen Blick über den Tellerrand hinaus – auch wenn viele das nicht offen aussprechen?
(Bearbeitet)
Lieber Herr Kerbs, ja, es passiert grade einiges - in Deutschland und der Welt. Aber auch im direkten Lebensumfeld eines jeden gibt es relevante Themen. Also Dinge, die zählen. Und dass jetzt Friedrich Merz oder Donald Trump z.B. direkt die Sanierung der Hauptstraße in Tutzing beeinflussen - in welcher Form auch immer - das wage ich stark zu bezweifeln. Unter anderem das ist allerdings ein Thema, das z.B. mich als jemand, der hier gerne lebt, brennend interessiert. Genauso, wie die Finanzlage Tutzings, ganz abgekoppelt vom großen Ganzen. Vielleicht ist das ja bei Ihnen anders. Aber haben Sie doch bitte Nachsicht mit all jenen, die sich mit den (in Ihren Augen sicher ganz banalen) Herausforderungen und Geschehnissen des Ortes beschäftigen möchten.
Auf X, z.B., können Sie die große weite Welt diskutieren - und natürlich auch alles, was Deutschland, inklusive der Bundesländer, bewegt. Mache ich übrigens auch ????.
Einen sonnigen Aschermittwoch Ihnen!
Kann sich Tutzing, so reich und einflussreich, wirklich erlauben, in diesen Zeiten die Augen vor der Welt zu verschließen – oder macht nicht erst der Blick nach außen das Lokale bedeutsam?
Lieber Herr Goslich, Ihrem Kommentar würde ich gerne einen "gefällt mir"-Daumen hinzufügen. Könnten Sie diese Funktion (und auch die Gegenteilige) nicht noch auf vorOrt.news installieren? Manchmal macht es einfach keinen Spaß, auf Kommentare argumentativ zu antworten, aber schön wäre es schon, wenn man mit dem Daumen seine Ansicht dazu zeigen könnte.
Ansonsten - weiter so mit vorOrt.news, sie sind ist eine Bereicherung für Tutzing :) Danke!
Bei aller Freude über die Einbettung lokaler Ereignisse in grundlegende Überlegungen und in das Weltgeschehen: Ich bitte alle herzlich darum, den Bogen dabei nicht zu überspannen. Wir haben vorOrt.news sehr bewusst als lokales Online-Nachrichtenportal für Tutzing gestaltet. Wir rufen nach wie vor alle Einheimischen und alle an Tutzing Interessierten dazu auf, lokale Nachrichten in Form von Artikeln zu veröffentlichen und ihr lokales Wissen aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens mit dem ganzen Ort zu teilen. Das sollte aber bitte nicht als Aufruf zu Beiträgen jeder Art missverstanden werden. Mit etwas Geschick kann man jede lokale Episode zum Anlass für tiefgründige Kommentierungen der Menschheitsgeschichte und für Fragen nach dem Sinn des Lebens nehmen. Solche Diskussionen sind wichtig, doch sollten sie dort geführt werden, wo sie hingehören. Bei vorOrt.news sprengen sie den ausdrücklich lokal gewählten Charakter - und letztlich führen sie leider häufig vom ursprünglichen Thema und wertvollen Kommentaren über die örtlichen Gegebenheiten weg. Eben aus diesem Grund scheinen sich viele Einheimische, die gern etwas zu den lokalen Themen beitragen würden, von Kommentierungen zurückzuhalten, weil sie solche Ausweitungen scheuen und erkannt haben, dass vorOrt.news für derartige Debatten, so wichtig sie generell auch sein mögen, nicht der richtige Platz ist. Damit sollen Hinweise über das lokale Geschehen hinaus keineswegs unterbunden werden - ganz im Gegenteil: Sie können zu interessanten weiterführenden Analysen anregen und damit auch für den Ort wertvolle Impulse geben. Die hohe Schule aber ist die Konzentration auf das Wesentliche ohne allzu weitreichende Abschweifung.
Der Wendehals-Söder – ja, noch unzuverlässiger als Merz. Und dann auch noch mit einer ausgeprägten Neigung zur innerparteilichen Intrige, ist er zweifellos Merz‘ gefährlichster Gegner.

Zwei Chefs also, die in ihrer Partei starken Rückhalt genießen. Ein Rückhalt, der von Mitgliedern kommt, die Ludwig Horn in Tutzing kräftig auf den Füßen stehen und ihn in die politisch unzuverlässige Ecke schieben könnten.

Als vernünftig und ausgewogen auftretender Bürgermeister dürfte er es unter dieser durch und durch unberechenbaren Parteiführung nicht ganz leicht haben. Ein Spagat, der Fingerspitzengefühl verlangt.
Herr Krebs, bei all ihrem Eifer haben sie da aber a bisserl was verwechselt. Der Parteichef vom Herrn Horn ist immer noch der Maggus...und bei so was lokalem wie dem Bürgermeister von Tutzing werde ich die Person wählen und nicht die Partei.
Ansonsten freu ich mich, dass der Ludwig Horn noch mal sich der Wahl stellt.
Kein Zweifel, wir haben in Tutzing mit Ludwig Horn einen exzellenten Bürgermeister!

Leider wird seine kommunale Arbeit von einem Parteichef überschattet, der seine Wähler hintergeht und die Bürger an der Nase herumführt. Wie durch Zauberei wird nun die Schuldenbremse aufgeweicht, was er zuvor stets kategorisch ablehnte. Und siehe da, eine Zusammenarbeit mit teilweise nachgewiesen rechtsradikalen Kräften, die er noch Tage zuvor ausgeschlossen hatte, fand plötzlich vor aller Augen statt.

Möge Ludwig Horn in einer Partei, die unter Friedrich Merz das Christliche im Namen zur Farce verkommen lässt und sich vom Stil eines Donald Trump angezogen zu fühlen scheint, weiterhin seine pragmatische, konstruktive und überparteiliche Haltung bewahren.
Ich wünsche Ihnen viel Glück Hr. Bürgermeister Horn.
Es gibt viel zu tun, sie sind jung und haben noch viel Kraft.
Toi, toi, toi
Ich hoffe es findet sich ein Weg die Kustermannvilla zu finanzieren, damit die Gemeinde die schöne Villa behält.
Ebenfalls hoffe ich, daß der geplante Solarpark schnell umgesetzt und von den Tutzinger Bürgern finanziert wird.