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Von Auto- und Radparkplätzen

Umfangreiches Programm heute im Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss des Gemeinderats

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Zum Vergrößern bitte anklicken © Gemeinde Tutzing

Der Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss hält heute Nachmittag seine erste Sitzung in der neuen Amtsperiode des Tutzinger Gemeinderats ab. Sie findet im Sitzungssaal des Rathauses statt und beginnt um 17.30 Uhr. Die Ausschussmitglieder haben es mit einem umfangreichen Programm zu tun. Dazu gehören Stellflächen für Autos ebenso wie solche für Fahrräder: Von der Parkplatzbeschilderung an der Marienstraße bis zur "Bike & Ride Offensive" für Rad-Abstellanlagen am Bahnhof spannt sich der Bogen. Der Wochenmarkt am Rathaus mit seiner Verkehrssituation und den Corona-Abstandsflächen steht auf der Tagesordnung und auch ein „kommunales Sturzflutrisiko-Management“ sowie der Mobilfunk. Dabei geht es besonders um den 5G-Ausbau. Hierzu will eine Bürgerinitiative „5G-freies Tutzing“ vor der Sitzung, zwischen 17 Uhr und 17.30 Uhr, Unterschriften überreichen. Absolute Ablehnung, totale Zustimmung

Der Ausschuss befasst sich weiter mit der Auszeichnung von Tutzing als „Fairtrade-Gemeinde“; auf der Tagesordnung steht es internationaler: „Fairtrade-Town“. Die Auszeichnung wird nach den Angaben dort digital vorgenommen werden. Zu benennen ist auch ein Vertreter des Gemeinderats in der Steuerungsgruppe.

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Auto- und Bike-Offensive: Parkplätze für beide Verkehrsmittel beschäftigen heute den Tutzinger Ausschuss © L.G.

Weiter befasst sich der Ausschuss mit einem Antrag der CSU-Fraktion zu Fahrradschutzstreifen, mit einer neuen Straßenwidmung und mit einer neuen Messstelle für den fließenden Verkehr im nördlichen Teil der Hauptstraße. Bei der „Bike & Ride Offensive“ geht es um die Genehmigung der Kosten für die neue Flächenauswahl. Über das betreffende Programm von Bund und Bahn kann die Gemeinde Tutzing nach früheren Angaben mit einer Bezuschussung von 90 Prozent für neue Fahrrad-Abstellanlagen rechnen. Am Tutzinger Bahnhof soll die Zahl der Fahrradständer kräftig ausgeweitet werden, wie schon vor einiger Zeit bekanntgegeben wurde. Auf verschiedenen Flächen östlich und westlich der Bahngleise soll es nach damaligen Angaben künftig insgesamt 594 Stellplätze für Fahrräder geben. Die Kosten für die Anlage sind nach Andeutungen seinerzeit um die 100 000 Euro zu vermuten. In ihrem Haushalt hat die Gemeinde selbst für diesen Zweck 10 000 Euro vorgesehen. Wegen der Förderung über die Bike & Ride Offensive wird der Aufwand für die Gemeinde selbst im Rathaus als erschwinglich betrachtet.

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