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Pläne zwischen Garatshausen und Traubing

Das Gelände einer ehemaligen Baumschule soll auf neue Weise genutzt werden

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Die ehemalige Baumschule ist zurzeit geschlossen © L.G.

Mitten zwischen Garatshausen und Traubing befindet sich eine Baumschule. Schon im März dieses Jahres haben ihre Betreiber den Pflanzenverkauf dort eingestellt. Nun gibt es für dieses Areal offenbar verschiedene neue Überlegungen. Das Baumschulgelände gehört Stefanie Handel, der Geschäftsführerin der D. Handel Baumschulen GmbH in Metzingen (Baden-Württemberg).

„Wir haben in unserer Branche leider auch mit einem massiven Fachkräftemangel zu kämpfen“, sagt Stefanie Handel, und zur weiteren Entwicklung dieses Geländes: „Über die vielen, sehr unterschiedlichen Grundstücks-Interessenten kann ich Ihnen leider Angaben machen.“

Eine Voranfrage zu den möglichen baulichen Nutzungen des im baurechtlichen Außenbereich gelegenen Areals war auch schon in der Gemeinde Tutzing gelandet. Doch den Gemeinderäten sind die Überlegungen bisher noch zu unausgegoren und viele Fragen zu ungeklärt. Sie wollten das Thema nicht unter Zeitdruck behandeln.

Diverse Ideen für – privilegierte - Nutzungen gibt es zwar schon: Garten- und Landschaftsbau mit Obst zum Selbstpflücken und Hofladen, Pferdehof oder Pferdepension, andere landwirtschaftliche Verwendungen mit biologischer Ausrichtung und Anbindung an einen Anbauverband. All diese Ideen sind bei den Kommunalpolitikern durchaus auf Wohlwollen gestoßen. Doch ihnen stehen auch etliche Bedenken gegenüber, so in Hinblick auf ein Wasserschutzgebiet, fehlenden Kanalanschluss, Geländestrukturen und schützenswerte Bäume. Die Gemeindeverwaltung will nun erst einmal mit der Eigentümerin über die generellen Möglichkeiten sprechen.

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Der Zufahrtweg zur Baumschule von der Straße Garatshausen-Traubing © L.G.
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Quelle Titelbild: L.G.
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