Zehn Jahre ist es her, dass Christian Hörl die Tutzinger Christuskirche neu gestaltet hat. Am Sonntag, 2. August, kehrt der Konzeptkünstler um 12.30 Uhr in den Kirchenraum zurück, um im Künstlergespräch zu erzählen, wie aus einer Idee eine Lichtsäule wurde – und was das Licht in einem sakralen Raum eigentlich bedeutet. Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind eingeladen.
Hörl sei es ein besonderes Anliegen gewesen, mit seiner Lichtskulptur symbolisch zu verdeutlichen, dass „mit Christus, dem Licht der Welt, ein Stück Himmel auf die Erde gekommen ist“, sagte Pfarrerin Beate Frankenberger 2020 bei einem Festgottesdienst zum 90-jährigen Bestehen der Christuskirche, an dem auch er Künstler selbst teilnahm. Christuskirche: 1930 in acht Monaten errichtet Dort erzählte Hörl auch, wie die Idee entstanden war: Ein kleines Licht aus einem runden Fenster ganz oben im Kirchenraum wurde zunächst um einen Lichtschlitz erweitert – und daraus wuchs schließlich die Lichtsäule mit Skulptur, die heute den Altarraum prägt. Zwischenzeitlich habe es sogar Überlegungen gegeben, die Kirche zum See hin zu öffnen.
Beim Künstlergespräch am Sonntag will Hörl genau diesen Weg noch einmal nachzeichnen – vom ersten Lichtstrahl bis zur fertigen Gestaltung – und erklären, welche Bedeutung er dem Licht als Gestaltungselement in einem Kirchenraum beimisst.
Auch im Podcast zu hören
Wer Christian Hörl schon vorab kennenlernen möchte, kann das im Tutzinger Seetalk tun: Im Podcast von Vikarin Anke Schaefer spricht der Künstler ebenfalls über seine Arbeit. Der QR-Code auf dem Veranstaltungsflyer führt direkt zur Folge.
Das Künstlergespräch selbst findet am Sonntag, 2. August 2026, um 12.30 Uhr in der Christuskirche Tutzing statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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